Tchibo setzt Sammelaktion für Kleidung fort
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RETAIL Redaktion 22.04.2026

Tchibo setzt Sammelaktion für Kleidung fort

WIEN. In Österreich bleiben laut Greenpeace rund 185 Millionen Kleidungsstücke weitgehend ungenutzt in den Schränken. Tchibo greift dieses Potenzial erneut auf und startet im Mai eine weitere Sammelaktion: Von 4. bis 23. Mai können Kunden Hosen und Röcke in 120 Filialen österreichweit abgeben.

„Die Zahlen zeigen: Es liegt ein riesiges Potenzial in unseren Kleiderschränken. Gleichzeitig haben wir in den vergangenen Jahren gesehen, dass das Konzept funktioniert”, erklärt Paul Unterluggauer, Geschäftsführer von Tchibo Österreich. „28.000 Kundinnen und Kunden haben bereits bei unseren Aktionen mitgemacht. Das beweist: Wenn Textilrücknahme niederschwellig und unkompliziert ist, nutzen die Menschen sie auch.”

Die Teilnahme ist bewusst einfach gehalten: Angenommen werden gut erhaltene Hosen und Röcke aller Marken – unabhängig davon, ob sie nicht mehr passen oder nicht mehr getragen werden. Im Gegenzug erhalten Kunden einen Rabatt von 20 Prozent auf ihren nächsten Einkauf.

Weiterverwendung im Fokus
Die gesammelten Textilien werden von Mitgliedern des Netzwerks Re-Use Austria – darunter Caritas Kärnten, Volkshilfe Oberösterreich, Volkshilfe Wien und WAMS Tirol – sortiert. Je nach Zustand gelangen die Stücke in den Weiterverkauf, werden an Bedürftige verteilt oder weiterverarbeitet. Nicht mehr verwertbare Ware wird thermisch genutzt.

Die Aktion ist Teil einer Reihe von Sammelschwerpunkten im Jahresverlauf. Nach Heimtextilien im Februar sollen weitere Kategorien folgen, um mehr Kleidung zurück in den Kreislauf zu bringen und das Bewusstsein für Wiederverwendung zu stärken.

Auf einen Blick: Zeitraum: 4.–23. Mai 2026; Abgabe in 120 Tchibo-Filialen österreichweit; gesammelt werden Hosen und Röcke aller Marken; als Anreiz gibt es 20 Prozent Rabatt auf den nächsten Einkauf. (red)

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