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Tchibo zieht Umweltbilanz für Kapselrecycling: Kaffeekapsel steckt voller Energie © Tchibo
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Redaktion 04.12.2019

Tchibo zieht Umweltbilanz für Kapselrecycling: Kaffeekapsel steckt voller Energie

Bei Tchibo, dem Marktführer im Bereich portionierten Kaffees in Österreich, setzt man schon seit Jahren auf sortenreines Recycling gebrauchter Kapseln.

WIEN. Diese sind Energie- und Wertstofflieferant, da sowohl Kunststoffkapsel als auch Kaffeesud wiederverwertet werden. Selbst nach dem Genussmoment steckt in einer Tchibo Kapsel noch so viel Energie, dass der daraus gewonnene Strom für die Zubereitung einer neuen Tasse Kaffee reicht. Über die Umweltbilanz klärt Tchibo seine Kunden in einer Informationsoffensive auf.

Kapselrecycling – leicht gemacht
Gemeinsam mit Österreichs Kreislaufwirtschaftsexperten der ARAplus wurde für die Sammlung und das Recycling der gebrauchten Qbo Würfel und Cafissimo Kapseln ein maßgeschneidertes System entwickelt. Dabei erhalten Kunden kostenfrei Sammelbeutel für ihre gebrauchten Kapseln und können diese in allen 135 Tchibo Filialen in ganz Österreich zurückbringen. „Convenient im Genuss und auch im Recycling“, bringt es Harald J. Mayer, Tchibo Geschäftsführer auf den Punkt. „Die Verbraucher engagieren sich so mit geringstem Aufwand für die Umwelt und beteiligen sich aktiv am Recyclingprozess der gebrauchten Kaffeekapseln.“

Strom und neue Haushaltsprodukte aus gebrauchten Kaffeekapseln
Da sowohl Kunststoffkorpus als auch Kaffeesud recycelbar sind, werden die Kaffeekapseln zum begehrten Energie- und Wertstofflieferanten: Die aus dem schadstofffreien und wiederverwertbaren Kunststoff Polypropylen (PP) bestehenden hochwertigen Kaffeekapseln bieten hervorragende Voraussetzungen für ein wirkungsvolles Recycling. Spezieller Vorteil: Der gesamte Recyclingprozess findet energieschonend innerhalb Österreichs statt. Die Firma Kruschitz in Kärnten zerkleinert das Polypropylen zu Kunststoff-Granulat als neuen Sekundärstoff. Daraus entstehen wiederum sinnvolle Produkte für den täglichen Gebrauch aus recyceltem Kunststoff wie z.B. Gießkannen, Kunststoffeimer oder ähnliches. In Tirol wird zuvor direkt beim Familienunternehmen Höpperger der ausgewaschene Kaffeesud in Biogas umgewandelt. Der dabei aus einer einzigen Kaffeekapsel gewonnene Strom reicht aus, um gleich wieder eine neue Tasse Kaffee zuzubereiten, stellten die Umwelttechnik-Experten der Universität Innsbruck bei einer Bewertung des Systems im März 2019 fest. Weitere Ergebnisse zeigten außerdem auf: 40 österreichische Haushalte können durch das Kapselrecycling von Tchibo ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.1

Kapselrecycling soll selbstverständlich werden
„In Österreich fallen gebrauchte Kaffeekapseln nicht unter das Verpackungsgesetz, damit ist Trennung und Sammlung gesetzlich nicht vorgeschrieben“, so ARAplus Geschäftsführer Erwin Janda. „Weil eine Branchenlösung fehlt, investiert Tchibo auf freiwilliger Basis seit 2017 in ein maßgeschneidertes Sammel- und Recycling-System, das wir mit unserer Expertise gerne tatkräftig unterstützen.“ Damit bleiben die eingesetzten Rohstoffe Kaffee und Polypropylen länger im Kreislauf, Ressourcen und Umwelt werden geschont.

Bewusstsein schaffen – gerade zu Weihnachten
Gerade zu Weihnachten, einer Zeit intensiven Konsums, sind Qualität, wertschätzender Umgang und auch die Verantwortung nach dem Konsum - dem Recycling - wichtig. Tchibo möchte noch mehr seiner Kunden vom hohen Nutzen und der Sinnhaftigkeit des Kapselrecyclings überzeugen: Nur zurückgebrachte Tchibo Kaffeekapseln können sortenrein und damit zu 100% wiederverwertet werden. Interessante Hintergrundinformationen bringen Beratungsgespräche in den Filialen oder auch Videos über den Weg der Kaffeekapsel - von der Produktion über die genussreiche Tasse Kaffee aus zertifiziert nachhaltigem Anbau bis zur sinnvollen Verwertung all ihrer Bestandteile. (red)

Weitere Informationen zum Kapselrecycling bei Tchibo finden Sie im aktuellen Blogbeitrag unter: blog.tchibo.at/aktuell/kaffeekapsel-steckt-voller-energie oder unter www.tchibo.at/kapselrecycling
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