WIEN. „Tiergesundheit und Tierwohl sind wichtige Themen der österreichischen Milchwirtschaft. Wir erwarten uns von der Gründung des Vereins Tiergesundheit Österreich (TGÖ) eine weitere Unterstützung in der Weiterentwicklung und Absicherung der hohen Tiergesundheits- und
Tierwohlstandards in Österreich und sehen in der Tierärzteschaft einen wichtigen Partner in der Umsetzung dieser Thematik“, zeigte sich der Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) Dir. Helmut Petschar erfreut über die Gründung des Vereins Tiergesundheit Österreich.
Aufgabe des neuen Vereins TGÖ ist die Unterstützung und Beratung der Mitglieder bei der Umsetzung der Vorschriften zur Tiergesundheit, beim Tierarzneimitteleinsatz und beim
Tierwohl. Wichtige Aufgabe dieser bundesweiten Organisation ist dabei die Koordinierung und Entwicklung von praktikablen Umsetzungsvorschlägen zu den einzelnen rechtlichen
Vorschriften für die bereits bestehenden Tiergesundheitsdienste auf Landesebene und die
Zusammenarbeit mit Behörden und Ministerien. Mitglieder sind neben den Molkereien auch die Schlachtbetriebe als Betriebe der ersten Verarbeitungsstufe, weiters Organisationen und Verbände der Tierhaltung und Tierzucht, die Tiergesundheitsdienste der Länder, sowie die
Landwirtschafts-, Wirtschafts- und Tierärztekammer.
„Mit diesem Schritt wollen wir nicht nur dem gestiegenen Stellenwert von Tierwohl und Tiergesundheit in der Gesellschaft Rechnung tragen, sondern auch ein wirksames Instrument zur gemeinsamen Weiterentwicklung im Bereich Tiergesundheit und Tierwohl schaffen. Die Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Verarbeitung, Tierärzteschaft, den Verbänden und Behörden ist entscheidend, um machbare und weiterhin vorbildliche und den modernen Anforderungen entsprechende Standards in Österreich zu haben, die eine wichtige Voraussetzung für die hohe Qualität der heimischen Milchprodukte sind“, ergänzte Petschar.
Wiener Startup eustella entwickelt KI-App für Europa
Das Wiener Startup eustella plant den Aufbau einer europäischen Alternative zu bestehenden KI-Anwendungen wie ChatGPT. Laut einer aktuellen Analyse nutzen rund 133 Millionen Menschen
