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Tom Tailor kämpft mit Sparprogramm gegen Verluste Tom Tailor
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Redaktion 10.11.2015

Tom Tailor kämpft mit Sparprogramm gegen Verluste

Insgesamt sollen die Kosten um mindestens 10 Mio. Euro pro Jahr gesenkt werden, 4 bis 5 Mio. Euro davon beim Personal - 10,3 Mio. Euro Nettoverlust nach drei Quartalen

HAMBURG. Die deutsche Modefirma Tom Tailor lässt sich ihren Geschäftsausbau einiges kosten und muss dafür rote Zahlen in Kauf nehmen. Vorstandschef Dieter Holzer kündigte am Dienstag aber an, mit einem Sparprogramm gegenzusteuern. Im Zuge dessen sollen 4 bis 5 Mio. Euro allein beim Personal eingespart werden. "Es ist unser klares Ziel, die Profitabilität der Gruppe zu verbessern." Er gehe davon aus, ab 2018 die vollen wirtschaftlichen Effekte der Kostensenkungen in Höhe von mindestens 10 Mio. € pro Jahr zu realisieren. Trotz leichter Umsatzsteigerungen verdiente die Modefirma mit ihren Marken Tom Tailor und Bonita in den ersten neun Monaten operativ weniger. Der Erlös legte um 1,5 Prozent auf 689 Mio. € zu, das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) ging allerdings um rund 17 Prozent auf 47,3 Mio. € zurück. Netto verbuchten die Hamburger einen Verlust von 10,3 Mio. € - nach einem Gewinn von 1,8 Mio. € vor Jahresfrist. Im Gesamtjahr peilt Holzer unverändert einen Umsatz von 945 bis 955 (Vorjahr: 932) Mio. € an und ein bereinigtes Ebitda von 75 bis 80 (87,2) Mio. €. (APA)

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