FINANCENET
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Neben einmaligen Sondereffekten ließ im Jahr 2016 unter anderem die höhere Wasserführung die Gewinne sprudeln.

Helga Krémer 17.03.2017

Mehr Wasser, mehr Ertrag

Konzernergebnis mehr als verdoppelt, das operative Ergebnis um die Hälfe gesteigert – für 2017 ist der Verbund bescheiden.

••• Von Helga Krémer

WIEN. Der Verbund legte seine 2016er-Zahlen vor und knallte mit 424,4 Mio. € ein verdoppeltes Konzernergebnis auf den Tisch. Aber auch bereinigt um Sondereffekte bleibt mit einem Plus von 21,2% genug übrig (s. Tabelle).

Unterstützend waren laut Verbund die im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozentpunkte höhere Wasserführung, eine deutliche Ergebnisverbesserung im thermischen Bereich, ein höheres Ergebnis im Segment Netz, das konzernweite Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm und eine Reduktion im Zinsaufwand. Standard & Poor’s rated die Verbund AG mit „BBB”, Moody’s mit „Baa2” und hebt von „Negativ” auf „Stabil” an. Die Analysten der Erste Group erhöhten das Kursziel für die Verbund-Aktie auf 17 € und empfehlen weiterhin „Hold”.

Erwartungen für 2017

0,29 € je Aktie soll es als Dividende geben, im Vergleich zum Vorjahr 17,1% weniger. Für das Geschäftsjahr 2017 werde ein EBITDA von rund 800 Mio. € und ein Konzernergebnis von rund 280 Mio. € erwartet, heißt es beim Verbund.

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