LUXURY BRANDS & RETAIL
© Allegra Martin

Anna M. Del Medico 14.07.2023

Formidable Objekte

Britanniens Top-Designer Tom Dixon debütierte auf der Euroluce 2023 mit seiner Kollektion „Choice”.

London/Mailand. Im September des vergangenen Jahres absolvierte man in Mailand so etwas wie einen Probegalopp für den Salone del mobile und die Milano Design Week. Die britische Luxusdesignmarke Tom Dixon war dabei und präsentierte im Palazzo Serbelloni „Twenty”, eine Ausstellung, die unter anderem zwei Jahrzehnte Arbeit des bekannten Studios ins Rampenlicht rückte.

Alltagstauglicher Luxus

Dieses Jahr war nicht nur der Salone zum gewohnten Termin im April zurück, sondern auch Tom Dixon. Mit der außergewöhnlichen Kollektion „Choice” debütierte das Unternehmen des innovativen Briten auf dem Salone bzw. der Euroluce 2023. Zur Kollektion gehören neue „Puff”-Pendelleuchten und Kronleuchter, Portables-Leuchten, die von den bekannten „Melt”-, „Bell”- und „Stone”-Designs inspiriert sind, und „Cone” sowie die Bestseller-Polstermöbel „Fat” und „Winback”, die jetzt in einer nahezu unüberschaubaren Zahl an Farben und Textilien erhältlich sind. „Dieses Jahr wollten wir mehr. Viel viel mehr. Mehr Farben, mehr Variationen, mehr unerwartete Kombinationen bei Stehlampen, Kronleuchtern, Tischplatten und Textilien, um unseren Designliebhabern eine tiefere und breitere Palette an Möglichkeiten zu bieten, bei der Gestaltung perfekter Innenräume zu helfen. Mehr Flexibilität, wo wir beleuchten können und wie wir gestalten, deshalb trägt dies Kollektion auch den Namen ‚Choice'”, erklärt Tom Dixon die Idee und die Inspiration hinter dem Gestaltungsprinzip und dem Messeauftritt. „Wir haben hart daran gearbeitet, die Kollektion für eine möglichst große Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten besonderer Räume zu öffnen.” Und Hans Hoegstedt, CEO von Tom Dixon, ergänzt: „Choice” soll „die Welt wieder zum Spielen und zur Kreativität inspirieren”.

Designer und Hersteller

Tom Dixons Arbeiten finden sich im Victoria and Albert Museum ebenso wie im Museum of Modern Art in New York oder im Pariser Centre Georges-Pompidou. Der Autodidakt (!) zählt zu den bedeutendsten Designern Großbritanniens und wurde dafür 2001 sogar von Queen Elisabeth I. mit dem Order of the British Empire für seine Verdienste um das britische Design bedacht. Dennoch war es im April Tom Dixons erster Auftritt als Gestalter und als Unternehmer auf einer der weltweit bedeutendsten Messen.
Dixon „spielt wie kein Zweiter die Klaviatur des Designs”, begründete Barbara Friedrich vom international renommierten Magazin A&W in ihrer Laudatio seine Wahl zum „Designer des Jahres”. Er „entwirft, er managt und vertreibt Designprodukte, er ist Marketingexperte, Eventdesigner, Designunternehmer – und auf dem besten Weg, ein Design-Imperium aufzubauen”.
Das war 2008. 2023 ist das von Tom Dixon und David Begg im Jahr 2002 gründete Unternehmen „Tom Dixon Design” – Tom Dixon Furniture und Tom Dixon Lightning – eine Luxusdesignmarke von Weltgeltung.

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