MARKETING & MEDIA
© Anna Herzig

Redaktion 25.11.2022

DMVÖ rückt Data Driven Marketing ins Zentrum

Eine aktuelle Studie im Auftrag des DMVÖ zeigt den Stand des Data Driven Marketing in Österreich.

••• Von Sascha Harold

WIEN. Gemeinsam mit der Kommunikationsagentur Momentum Wien hat die FH St. Pölten im Auftrag des Dialogmarketing Verband Österreich (DMVÖ) bereits zum zweiten Mal die Studie „Data Driven Marketing” durchgeführt. Ziel war auch heuer, in heimischen Unternehmen den Status quo zu Möglichkeiten und Anforderungen des Data Driven Marketings (DDM) zu erheben.

Online-Umfrage

Dazu wurden von September bis Oktober gesamt 66 Marketing- und Werbeverantwortliche in werbetreibenden Unternehmen und Agenturen bzw. bei Dienstleistern in einer Online-Umfrage befragt. Präsentiert wurde sie vom DMVÖ in einer Veranstaltung am 15. November.

Zentrale Ergebnisse: 47% der Befragten schätzen den Stellenwert von DDM als sehr wichtig ein – eine deutliche Steigerung zu letztem Jahr (32,9%). Die längerfristige von DDM in Österreich bewerten 89,4% als sehr wichtig bzw. wichtig.
Ulrike Kittinger, Vorständin DMVÖ und Geschäftsführerin der PL Handelsgesellschaft, leitet die Expert Group Data Driven Customer Experience im DMVÖ und betont die Wichtigkeit des Themas: „Daten sind aus dem Marketing nicht mehr wegzudenken und ermöglichen eine Form des Dialogs mit unseren Kundinnen und Kunden, um sie besser zu verstehen, zielgerichteter Produkte und Angebote anzubieten, aber auch Kommunikationskanäle zu optimieren.”

Gekommen, um zu bleiben

Die Umfrage zeige deutlich, so Kittinger weiter, dass die Bedeutung des Data Driven Marketings weiter zunehmen werde.Die Gründe, DDM einzusetzen, variieren laut Studie: 12,4% wollen damit Kunden mit den richtigen Informationen erreichen, 11,2% wollen damit fundierte Entscheidungen ermöglichen, und 10,7% wollen die Kundenzufriedenheit steigern. Es gehe also meist darum, Kunden und Kundinnen besser zu verstehen und relevantere Informationen zu liefern.

Auf die Frage, wer im Unternehmen für DDM zuständig ist, hat Kittinger eine klare Antwort: „Es muss ein Zusammenspiel aller Akteure und Akteurinnen sein. Wo in einem Unternehmen die Letztverantwortung liegt, ist zweitrangig.”

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