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CHRIS HADERER 14.10.2016

Druck-Visionen

Oki hat sein Farbportfolio überarbeitet und auf zwölf Druckermodelle für alle Office-Bereiche erweitert.

••• Von Chris Haderer

MAILAND. Die italienische Design- und Modehauptstadt fungierte Anfang Oktober als Kulisse für die Präsentation des neuen Portfolios des Druckerherstellers Oki. Design stand nicht nur im Mittelpunkt des „Oki Smart Colour Solutions Event”, sondern ist auch ein wichtiges Schlüsselwort im Gerätekanon des japanischen Unternehmens.

Mit den in Mailand vorgestellten Geräten will Oki alle Druckbereiche und -anforderungen, von Kleinbüros bis zum Mittelstand, abdecken sowie alle Formate von alltäglichen Arbeitsdokumenten bis hin zu personalisierten Mailings. Dabei „bieten unsere Drucker mehr als nur Farbe”, kommentiert Terry Kawashima, Managing Director Oki Europe Limited. Der Funktionsumfang der auf LED-Basis arbeitenden Drucker, die verschiedenste ­Sicherheitsfeatures, Vernetzungsfunktionen und einfache Bedienung an Bord haben, soll „die Art und Weise verändern, wie Unternehmen kommunizieren und Drucker einsetzen”.

Vom Office zum Großformat

Den Office-Bereich bedient Oki mit Multifunktionsgeräten unterschiedlicher Ausprägungen, im Graphic-Arts-Segment ist das Unternehmen mit speziellen Weiß- und Neonprintern angesiedelt (die sich beispielsweise für den Textildruck eignen). Je nach Modell handelt es sich um A4- oder A3-Geräte, wobei einzelne Maschinen auch in A3-Breite von der Rolle drucken können (beispielsweise zur Herstellung von Bannern). Sie basieren auf der von Oki entwickelten und perfektionierten LED-Technologie – im Gegensatz zum Großformatdruck (größer als A3), bei dem Tintenstrahltechnologien eingesetzt werden.

Die Großformatmodelle entspringen dem Portfolio des japanischen Herstellers Seiko, dessen Großformatbereich im Vorjahr von Oki strategisch übernommen wurde.
Mit der Produktpräsentation in Mailand „bringen wir nahezu unser gesamtes Farbdruckerangebot auf Vordermann, von der Einstiegsserie 3 bis hin zur A3-Farbserie C8”, sagt Anna ­Dorrington, Senior Product Marketing Manager EMEA bei Oki. „Mit der Einführung unserer Serien MC8 und C9 im Vorjahr ist kein einziges Produkt in unserem Sortiment älter als drei Jahre.”
Insgesamt besteht das Oki-Farbportfolio damit aus zwölf verschiedenen Modellen, die einen gleichbleibenden Qualitätslevel bei einer Fokussierung auf branchenspezifische Anwendungsgebiete gewährleisten. Dementsprechend rankt sich die Liste der eingebauten Features von verschlüsselter Druckdatenübertragung und individueller Druckfreigabe über mobile Features (wie etwa Unterstützung von Apple AirPrint und Google Cloud Print sowie eine Oki-App für die Ausgabe von Smartphones) bis hin zum Dokumentenmanagement mittels dem eingebauten Sendys-Explorer. „Die Geräte aus der intelligenten Produktpalette von Oki sind mit Okis offener sXP-Plattform ausgestattet”, sagt Anna Dorrington. „Sie können also eine Verbindung zu anderen Geräten herstellen, beispielsweise zu einer Druckerflotte, außerdem können dadurch Drittanwendungen ausgeführt werden.” Für die Entwicklung eigener Anwendungen stellt Oki einen Software-Development Kit zur Verfügung.

Mehr Aufmerksamkeit

Für Tetsuya Kuri, Vice President Marketing EMEA, erregen Druckwerke mehr Aufmerksamkeit als E-Mail-Marketing. „Die Art, wie Unternehmen kommunizieren, bedarf einer Veränderung”, sagt er. „Wir erwarten, dass der Bedarf für gedruckte Kommunikationsmittel ansteigt, da sich Unternehmen effektiveren Kommunikationsmitteln zuwenden – personalisiert und mit auffallenden Farbgrafiken, um die Aufmerksamkeit der Empfänger zu erregen. Dies resultiert in einer höheren Umsatzrate und in einem größeren RoI als beim E-Mail-Marketing.”

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