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Direktmailings liegen im Trend Höhere Budgets und der Einsatz neuer Technologien ermöglichen zielgerichtetere Ansprache.

Redaktion 24.02.2023

„Höchst effektiv”

Eine Studie stellt Direktmailings ein gutes Zeugnis aus und sieht, verglichen mit anderen Kanälen, einen hohen ROI.

••• Von Sascha Harold

SAN FRANCISCO. Lob, eine der führenden Direct Mailing-Plattformen, hat vor Kurzem den jährlichen Bericht „The State of Direct Mail” herausgegeben. ­Direktmailings wird darin ein äußerst gutes Zeugnis ausgestellt.

Der Studie zufolge ­bewerten 74% der befragten Vermarkter Direktmailings als jenen Kanal mit dem besten Return-of-Investment (ROI), Response Rate und Conversion Rate.
Darüber hinaus geben 58% der Vermarkter an, im heurigen Jahr mehr Budget für Direktmailings zu verwenden – die Zeichen stehen also auf Wachstum. Für den vorliegenden Report hat Lob 250 Fachleute, die in Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten tätig sind und sowohl im B2B- als auch B2C-Bereich arbeiten, befragt.

Herausforderungen

Neben den guten Attributen, die den Direktmailings zugeschrieben werden, adressiert der Bericht auch die Herausforderungen, die in der Branche vorhanden sind. So geben die befragten Vermarkter an, dass besonders die oft schlechte Qualität der Adressdaten, zu geringe Budgets und zu niedrige Antwortraten ein Problem sind. Als besonders wichtig wird die Rolle von „Intelligent Mail” eingeschätzt, das, basierend auf Konsumenten-Aktionen, automatisiert verschickt wird und damit mit anderen Datenpunkten verknüpft werden kann.

Zukunft: mehr Technologie

Dem Bericht zufolge setzen bereits 40% der Vermarkter auf Plattformen, um Direktmailing-Kampagnen umzusetzen. Das ermöglicht einerseits Automatisierung und andererseits zielgerichtetere Mailings, die höhere Antwortraten bringen.

Umgekehrt bedeutet das, dass 60% solche Technologien noch nicht oder nur wenig einsetzen. Folgerichtig hält der Bericht fest, dass der Trend hin zu mehr Technologie künftig noch zunehmen wird. Vermarkter würden danach streben, Technologie gezielt für Targeting, bessere Datenverfolgung und hochgradige Personalisierung einzusetzen, heißt es in der Studie. Vor allem für europäische Anbieter wird es hier auf datenschutzgerechte Lösungen ankommen.

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