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© Mischief Films/CC BY-NC-ND 3.0

Ein Film von Michael Palm, 126 min, OmU, HD 16:9, Dolby 5.1; Produktion und Verleih: Mischief Film.

PAUL CHRISTIAN JEZEK 31.03.2017

Martin Scorsese & Co.

„Cinema Futures” ist ein Dokumentarfilm über Gegenwart und Zukunft von Film und Kino in der Ära des Digitalen.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Es geht um die Liebe zum Kino, aber ohne Nostalgie: In „Cinema Futures” werden in Episoden und filmischen Aphorismen Zukunftsszenarien, kulturelle Ängste sowie verheißungsvolle Utopien skizziert, die den epochalen Übergang von der etwa hundertzwanzigjährigen Geschichte des analogen fotochemischen Filmstreifens hin zur immateriellen und radikal flüchtigen Zeit digitaler Bild-Datenströme begleiten.

Die „digitale Revolution” erreichte das Kino spät und wurde hauptsächlich als technologischer Fortschritt inszeniert. In einer Zeit des rapiden Verschwindens des analogen Filmstreifens und der Diversität digitaler Laufbild-Formate geht es heute jedoch um wesentlich mehr: Stehen die Filmarchive der Welt am Beginn eines dunklen Zeitalters? Droht ein massiver Verlust des kollektiven audiovisuellen Gedächtnisses? Stirbt der Film oder verändert er sich bloß?

Namedropping & der Start

„Cinema Futures” mit Martin Scorsese, Christopher Nolan, ­Tacita Dean, David Bordwell, Tom Gunning, Margaret Bodde, Paolo Cherchi Usai, Michael Friend, Greg Lukow u.a.

Premiere in Wien: 26.4., 19:30 Uhr, Stadtkino im Künstlerhaus.

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