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Durch die Umstellung auf Erdgas und Biomasse sinkt der CO2-Ausstoß im Werk Gratkorn um rund ein Drittel.

Redaktion 30.09.2022

Schluss mit Kohlekraft

35 Millionen Euro-Projekt zur Modernisierung des ­Kraftwerkskessels bei Sappi in Gratkorn abgeschlossen.

GRATKORN. Vor zwei Jahren hatte Sappi beschlossen, den Kraftwerkskessel im Werk Gratkorn auf nachhaltige Brennstoffe umzustellen. Die 35 Mio. € teure Modernisierung, durch die 30% der CO2-Emissionen eingespart werden, wurde kürzlich abgeschlossen, und derzeit stammt der Strom für die Papiermaschinen aus Erdgas und Biomasse, wobei der Anteil der Biomasse kontinuierlich gesteigert werden soll.

„Unser Ziel ist es, nur noch nachhaltige und erneuerbare Brennstoffe zu verwenden. Das macht uns in Zukunft unabhängiger, vor allem in Zeiten von Gasknappheit und Unsicherheit auf dem Energiemarkt”, erklärt Sappi Gratkorn-Geschäftsführer Max Oberhumer.

Ambitionierte Ziele

Insgesamt umfasst der Decorbonisierungs-Plan des Sappi-Konzerns, mit dem bis zum Jahr 2025 im Vergleich zu 2019 der gesamte Ausstoß von Treibhausgasen um ein Viertel gesenkt und der Anteil erneuerbarer Energien auf 50% gesteigert werden soll, fast 80 Projekte in ganz Europa.

Im Sappi-Werk Alfeld in Deutschland wurde beispielsweise die Eindampfanlage für Schwarzlauge erweitert, wodurch die Zellstoffproduktion erhöht und zusätzliche grüne Energie erzeugt wird. (red)

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