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© ServusTV/GEPA pictures

Redaktion 23.10.2020

ServusTV geht im Sport in die Offensive

Ein vollgepackter Sportherbst und eine Reihe an interessanten ­Übertragungsrechten: ServusTV intensiviert das Thema Sport.

In den letzten Wochen und Monaten verkündete ServusTV beispielsweise die Übertragung der US Open und der kommenden Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle, die Formel 1 wird ab 2021 ebenfalls auf dem Salzburger Sender laufen und ab der Saison 2021/22 dann auch die UEFA Champions League und die UEFA Europa League; dazu kommen der MotoGP und mit der montäglichen Talksendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7” weitere Formate für Sportfans. Es tut sich also einiges rund um die Themen Sport und ServusTV. Grund genug, David Morgenbesser, Bereichsleitung Sportrechte und Distribution, ServusTV, und Joanna Jarosz-Bahr, Bereichsleitung Vermarktung, ServusTV, zu einem Interview zu bitten.

Eckpfeiler im Programm

Die erste große Frage, die sich aufdrängt, ist: Was hat dazu geführt, dass man punkto Sport­rechte in die Offensive geht? „Als Sender mit Vollprogramm sehen wir Sport als wichtigen Eckpfeiler in unserer Programmierung. Mit den jüngst erworbenen Rechten sprechen wir ein noch breiteres Publikum an und gehen als Sender den nächsten wichtigen Schritt”, erklärt Morgenbesser. Dabei verfolgt der Sender auch eine Strategie: Dem Erfolg von Superstar Dominic Thiem entsprechend, möchte man sich beispielsweise als erste Adresse für heimische Tennisfans positionieren. Also gibt es auch eine große Service-Leistung rund um das Turnier in der Wiener Stadthalle: „Der Tennisfan kann bei ServusTV vom ersten bis zum letzten Schlag des Turniers alles live verfolgen und das zum größten Teil exklusiv. Den Tennisboom rund um Thiem haben wir bereits frühzeitig erkannt und seine Entwicklung vom ersten ATP 1000er-Turniererfolg 2019 in Indian Wells bis hin zu seinem ersten Grand Slam-Erfolg vor wenigen Wochen bei den US Open verfolgen dürfen.” Das Ziel des Senders ist eine qualitativ hochwertige Berichterstattung. Der Seher zahlt das zurück: Den ersten Grand Slam-Titel von Dominic Thiem bei den US Open sahen mehr als 1,1 Mio. Österreicher.

Einkauf und Vermarktung

Der Sportrechtemarkt ist national und international nicht wenig umkämpft. Gerade Tennis mit einem Weltstar, aber auch andere Sportarten, führen nicht selten zu einem Wettbieten zwischen den Anbietern. Insofern müssten neben Übertragungsrechten auch Vermarktungsmöglichkeiten mitgedacht werden, so Jarosz-Bahr.

Die Bereichsleiterin Vermarktung bei ServusTV im Gespräch mit medianet ausführlich dazu: „Grundsätzlich haben wir eine strategische Grundausrichtung, welche Sportrechte in Österreich und Deutschland relevant und richtig für ServusTV sind. In diesen Prozess wird die Vermarktung schon frühzeitig mit eingebunden, denn wir machen die kommerzielle Einschätzung dazu, welche Verwertungsmöglichkeiten es für ein bestimmtes Sportrecht geben könnte.”

David Morgenbesser ergänzt: „Attraktive Sportarten bringen auch häufig bereits attraktive Sponsoren mit.”

Thema Quote

Ein gutes Argument seinen logischerweise auch die Einschaltquoten. Dazu Morgenbesser: „Wir überzeugen mit unserem Gesamtkonzept, das sich aus den Bausteinen – herausragende redaktionelle Berichterstattung und höchster produktioneller Aufwand – zusammensetzt. Ich möchte hier nochmals betonen, dass wir mit ServusTV immer den Anspruch haben, das beste Produkt für den Zuseher zu schaffen.” Jarosz-Bahr sieht dabei die Sportrechte in das große Ganze mit eingebettet: „Wir bieten ab 2021 einzigartige Werbe-Umfelder, die es so bei keinem anderen Sender gibt. Sprich, ein außergewöhnlich vielfältiges und attraktives Sportbouquet und darüber hinaus ein Vollprogramm in höchster Qualität – von Dokumentationen, über Unterhaltungsformate bis zu Nachrichten –, in dessen Ausbau weiter kräftig investiert wird. Ich erwarte mir dadurch mehr Relevanz, mehr Reichweite, neue, auch strategische Partnerschaften und natürlich last but not least mehr Erlöse.”

Richtiger Partner ServusTV

In Österreich gibt es mit dem staatlichen Rundfunk einen großen Konkurrenten. Da braucht es mehrere gute Argumente. Eines ist die hohe Qualität, die ServusTV anbieten will, was laut dem Sender die Partner auch sehr schätzen. Und die Quoten steigen auch: „Im aktuellen Jahr ist ServusTV der Sender mit dem größten Wachstum in Österreich. Die Servus Nachrichten sind die stärksten im Privat-TV hierzulande und Dachmarken wie ‚Bergwelten' und ‚Heimatleuchten' entwickeln sich großartig und bieten nach wie vor viel Potenzial.” Das wirkt sich dann eben auch auf die Sportrechte aus, die im kommenden Jahr ausgebaut werden, sagt Joanna Jarosz-Bahr: „Im Sport sind wir bereits stark: zum Beispiel mit der MotoGP und Tennis. Aber wir freuen uns, dass wir ab der kommenden Saison mit UEFA-Club-Fußball und der Formel 1 noch eins draufsetzen dürfen. Dadurch ergeben sich noch interessantere Möglichkeiten für Kunden.”

Dazu braucht es logischerweise auch das richtige Angebot, gerade für den Teil der Sportfans, die nicht mehr im linearen TV, sondern per Stream schauen: „Im Fokus setzen wir grundsätzlich auf Bewegtbild und bieten daher auf allen Devices PreRolls an, zudem Mobile das Understitial. Mit 2021 werden wir im Sportbereich aber noch einige weitere Werbeformen im Portfolio haben. Wir überlegen konkret, welche Partnerschaften wir eingehen können und wollen, und was zu welchen Partnern passt. So können wir auf diese ganz gezielt mit Ideen zukommen.”
Die nächsten sportlichen Events (siehe Kasten) folgen schon: Erste Bank Open, MotoGP, DFB-Pokal. Und 2021 wird noch dichter: „Ab 2021 bieten wir dem Sportfan ein noch nie dagewesenes Feuerwerk an Sporthighlights im frei empfangbaren Fernsehen. Wir zeigen mit der Formel 1 und der MotoGP den besten Motorsport. Wir haben, und das ist einmalig in Europa, auf einem Free-TV-Sender sowohl die Spitzenspiele der UEFA Champions League, der Europa League, der Conference League und des DFB-Pokals vereint. Und schließlich können die Fans bei uns den Weg von Dominic Thiem zur Nummer 1 der Welt verfolgen …” (gs)

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