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Technik-Geschäftsführer Martin Forster, Eigentümervertreterin Kathrin Golger und der GF für Verkauf und Marketing Frank van der Heijden (alle Egger Getränke GmbH, v.l.).

Redaktion 11.09.2020

Egger setzt auf Glas-Mehrweg

Vor dem Lockdown nahm Egger Getränke die neue ­Abfüllanlage in Betrieb – und profitiert nun davon.

ST. PÖLTEN. Trotz Corona lief das Geschäft für Egger Getränke bisher relativ zufriedenstellend. Zum einen ist das der Tatsache geschuldet, dass das Unternehmen breit aufgestellt ist und über mehrere Standbeine verfügt, zum anderen spielt der Nachhaltigkeitsgedanke eine wichtige Rolle beim Einkaufsverhalten. „Wir haben kurz vor dem Lockdown unsere neue Glasabfüllanlage in Betrieb genommen und die ersten alkoholfreien Getränke im zeitgeistigen Glas-Mehrweg-Gebinde auf den Markt gebracht. Hier haben wir absolut den Puls der Zeit getroffen und werden mit weiteren alkoholfreien Produkten den Markt beleben”, erklärt Martin Forster, Geschäftsführer Technik und kaufmännischer Leiter bei Egger Getränke.

Nachhaltigkeit forcieren

Erklärtes Ziel von Egger Getränke ist es, in allen Segmenten zu wachsen. Das Unternehmen bedient drei Geschäftsbereiche: Die Produktion der hauseigenen Premiummarken, Lohnfüllung und das Handelsmarken-Geschäft. „Nachhaltigkeit ist für uns ein Gebot der Stunde, demzufolge werden wir unseren Glas-Mehrweg-Bereich weiter ausbauen und forcieren. Covid-19 brachte Konsumentenseitig eine erhöhte Sensibilität im Bereich Herkunft und Nachhaltigkeit – nun gilt es, die entsprechenden Produkte breit verfügbar zu machen”, so Forster. Die steigende Nachfrage der Konsumenten bestätige einmal mehr, dass der Fokus auf das Material Mehrweg-Glas der richtige ist.

Mit Optimismus in die Zukunft

Über 25 Mio. € hat das Unternehmen in die Glasanlagen investiert und seither zahlreiche Anfragen von Produzenten für den Bereich Lohnfüllung und auch seitens des Handels für Handelsmarken erhalten. Wir sind gut aufgestellt, kann die Anlage in der Maximalauslastung doch bis zu 60 Mio. Gebinde füllen”, meint Forster.

Sein Blick in die Zukunft ist optimistisch: „Wir hoffen, dass sich ein zweiter Lockdown verhindern lässt.” Denn ein solcher träfe auch Egger als Zulieferer für die Gastronomie hart. (dp)

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