RETAIL
Redaktion 18.09.2020

Eiszeit für Tomaten

Ausgerechnet im Sommer werden Tomatenpackungen absurd groß. Es gibt aber Zweitverwendungschancen.

Die Finstere Brille ••• Von Christian Novacek

 

SCHOCKFROST. Das ständige Berieseln hat bei mir dazu geführt, dass ich mich nachhaltig verhalte. Im Detail: Ich kaufe kaum noch Tomaten im Sommer! Und Avocados weder im Sommer noch im Winter. Leider, aber nachdem eine Avocado allein angeblich 1.000 Liter Wasser verschlingt, geht das nicht mehr. Insgeheim hoffe ich zwar, es könnte einen mildernden Umstand geben. So wie bei den Kühen: Die furzen mächtig was in die Umwelt, aber irgendwer muss halt trotzdem auf der Almwiese stehen und den idyllischen Job erledigen.

Reicher Ertrag sucht Riesenpackung

Anders die Sache mit der Tomate: Da sind im Sommer absolut bizarre Großpackungen im Umlauf. Die Menge kann ich in zwei Tagen unmöglich essen und nach drei Tagen sind sie letschert – no na bei den gleichfalls in meiner Küche sommerlich hochgetriebenen Temperaturen.

Tomate im Kühlschrank kommt bei mir dummerweise auch nicht mehr infrage. Es sei denn, ich erwäge einen abartigen Zusatznutzen. Weil die Kühlschrank­temperatur bei mir auf ein sehr kaltes Bier abgestimmt ist, sind mir die Tomaten schon mehrmals erfroren. Aber so was von – sogar Golf spielen damit wäre eine, wenn auch kurzfristig gedachte, Option!

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