RETAIL
© Österreichischer Franchise-Verband/APA-Fotoservice/Tanzer

ÖFV-Präsident Andreas Haider mit Generalsekräterin Barbara Steiner und Studienautor Herbert March von mm.insights.

Redaktion 25.10.2019

Franchise liegt im Trend

Aktuelle Zahlen attestieren der österreichischen Franchise-Wirtschaft ein gesundes Wachstum. Die Branche zählt über 87.000 Beschäftigte.

BRUNN AM GEBIRGE. Eine neue Studie im Auftrag des Österreichischen Franchise-Verbands (ÖFV) gibt einen detailreichen Überblick über Franchise in Österreich. Die Quintessenz der Studie lautet: Die heimische Franchise-Landschaft hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt.

Ein Umsatz von 10,3 Mrd. € 2018 bedeutet eine Steigerung von 30% gegenüber 2010 und auch im Vergleich zu 2017 ein beachtliches Plus von rund einer Mrd. €. „Unsere Franchise-Szene ist eine junge und lebendige Branche mit hoher Fluktuation”, so Generalsekretärin Barbara Steiner. Jährlich kommen rund 20 neue Systeme dazu, während um die 15 wieder verschwinden.

Die Branche floriert

Aktuell gibt es am Markt 480 Franchise-Systeme (2017: 440), von denen die Hälfte in der Expansionsphase sind und sich 18% in der Start- und Aufbauphase befinden. Die Branchenverteilung zeichnet sich indes durch große Vielfalt aus; so machen die herausstechenden Branchen Bauen, Lebensmittel, Gastronomie und Gesundheit in Summe 50% aus.

Die österreichische Franchise-Szene kommt in Summe auf 9.400 Franchise-Partner und 87.300 Beschäftigte. 76% der Unternehmen planen die Einstellung neuer Mitarbeiter, rund 4.500 neue Arbeitsplätze sollen bis 2020 entstehen.

Kompetenzzentrum ÖFV

Der ÖFV versteht sich als Repräsentant der heimischen Franchise-Wirtschaft und zählt rund 100 Franchise-Systeme zu seinen Mitgliedern. Präsident ist Unimarkt-Geschäftsführer Andreas Haider. (haf)

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