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Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl Österreich: „Bei vielen Eigenmarken verzichten wir auf Plastik.”

Eva Kaiserseder 16.02.2018

Lidl reduziert weiter Plastik

Sparkurs in Sachen Kunststoff: Der Diskonter will bis 2025 den ­Verbrauch um 20 Prozent verringern, vor allem bei Eigenmarken.

••• Von Eva Kaiserseder

SALZBURG. Nach dem Stopp für Plastiksackerl im vergangenen Jahr bei Lidl folgt nun das nächste konkrete Ziel: Bis 2025 soll der Plastikverbrauch bei Lidl Österreich um mindestens 20% reduziert werden. „Vor allem bei unseren Eigenmarken werden wir bei vielen Artikeln auf Verpackungen aus Plastik verzichten. Das heißt, wir gehen hier richtig in die Breite – denn die Lidl-Eigenmarken machen immerhin rund 80 Prozent des gesamten Sortiments aus”, erklärt Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Als zweites großes Ziel wird anvisiert, dass sämtliche Kunststoffverpackungen zu 100% recyclingfähig sind.

Alternative zum Knotenbeutel

Wo der Kunststoffanteil bereits reduziert wurde: etwa bei der Verpackung der Bio-Bananen. Dort wurde das Plastik von 15g auf 2g pro Kilo reduziert. Andere Gemüsesorten, zum Beispiel Bio-Zwiebel und Bio-Kartoffeln, sind seit 2014 in umweltfreundlichen Zellulosenetzen erhältlich – Bio-Knoblauch, Bio-Rote Rüben und der Bio-Rettich sind das bereits seit 2016.

Ab Sommer dieses Jahres wird Lidl außerdem eine biologisch abbaubare Alternative zum Knotenbeutel (vulgo „Gemüsesackerl”) anbieten.

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