RETAIL
© APA/dpa/Ina Fassbender

Die Metro-Umsätze sind stark von der Gastronomie und Hotellerie abhängig.

Redaktion 12.02.2021

Metro-Umsatz von Corona ramponiert

Das Umsatzminus des deutschen Lebensmittelkonzerns beläuft sich im 1. Quartal 2020/21 auf 16 Prozent.

DÜSSELDORF / LINZ. Metro wird durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die seine Gastronomiekunden hart trifft, gleichfalls belastet. Somit sorgte die Schließung von Restaurants und die Flaute in Hotels in vielen europäischen Ländern im ersten Quartal 2020/21 dafür, dass der Umsatz um 16% auf 6,3 Mrd. € einbrach.

Jahresprognose bestätigt

Der bereinigte operative Ertrag (EBITDA) gab um knapp 29% auf 376 Mio. € nach, unter dem Strich blieb von Oktober bis Dezember mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft ein Gewinn von 99 (Vorjahr: 121) Mio. €. Von der Jahresprognose will Metro nicht abgehen: Für das Geschäftsjahr 2020/21 rechnet der Konzern mit einem leichten Umsatzminus, für den bereinigten operativen Ertrag (EBITDA) wird ein Ergebnisrückgang im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet. „Unser erstes Quartal ist erwartungsgemäß durch die zweite Covid-19-Welle geprägt”, bilanzierte Christian Baier, Co-Vorsitzender und Finanzvorstand. Die Pandemie werde „in den kommenden Monaten weiterhin noch Auswirkungen auf unser Geschäft haben”. (APA/red)

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