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Redaktion 20.11.2020

Umplanen angesagt

Laut Offerista-Studie planten zwei Drittel, den Großteil ihrer Geschenke im stationären Handel zu kaufen.

WIEN. Der Handel ist mit wenigen Ausnahmen seit Dienstag im Lockdown. Auch wenn er mit 7. Dezember 2020 wieder aufsperren soll, könnte ein Umdenken für viele anstehen: Laut einer Offerista-Studie, die Ende Oktober/Anfang November 849 Personen zu ihren Weihnachtseinkaufsplänen befragte, hatten zwei Drittel der Befragten vor, den Großteil ihrer Geschenke im stationären Handel zu besorgen.

Der Lockdown II macht vielen einen Strich durch die Planung: Immerhin gibt nur ein knappes Viertel der Befragten an, sich erst ab Dezember mit dem Weihnachtskauf zu beschäftigen, während gleichzeitig bloß 23% vorhatten, Weihnachtsgeschenke bei Online-Shops zu besorgen.

Weniger Geld für Geschenke

Zum Umfragezeitpunkt hatten nur 13% vor, heuer keine Geschenke zu verteilen; ob sich diese Zahl angesichts der verkürzten Kaufsaison und absehbarer Anstürme nach dem Wiederaufsperren der Geschäfte erhöhen wird oder sich die Käufe mehrheitlich ins Internet verlagern, wird sich zeigen.

Jedenfalls scheint sich die Ausgabereitschaft im Corona-Jahr reduziert zu haben: Jeder Dritte will heuer weniger für Präsente ausgeben, bei der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen sind es sogar 40%.
Fast jeder Zweite (48%) will Geschenke aus der Kategorie Kleidung, Schuhe und Accessoires einkaufen, gefolgt von Büchern und Spielen (je 40%), Drogerie- (38%) und Elektroartikel (37%). 70% der Befragten achten beim Weihnachtskauf auf Aktionen. Lediglich 16% wissen ganz genau, was sie kaufen wollen und lassen sich von Aktionen nicht beeinflussen. (red)

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