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Alles aus Holz © Heldentheater/Molzbachhof

Alle 16 Vollholzzimmer wurden aus purem Holz, ohne Leim, Nägel, Schrauben und chemische Inhaltsstoffe gestaltet.

© Heldentheater/Molzbachhof

Alle 16 Vollholzzimmer wurden aus purem Holz, ohne Leim, Nägel, Schrauben und chemische Inhaltsstoffe gestaltet.

Paul Christian Jezek 01.09.2017

Alles aus Holz

Das erste niederösterreichische Vollholzhotel steht gleich neben dem Molzbachhof in Kirchberg am Wechsel.

••• Von Paul Christian Jezek

KIRCHBERG/WECHSEL. Nach einer Planungsphase von zwei Jahren und neun Monaten Bauzeit feierte Familie Pichler am 28. Juni mit mehr als 200 Gästen die Eröffnung des ersten Vollholzhotels in Niederösterreich – des „Holzbach”, das sich gleich neben dem familiengeführten Stammhaus, dem zertifizierten Wander-, Genießer- und Wellnesshotel Molzbachhof***S in Kirchberg am Wechsel, befindet.

Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav betonte die Bedeutung dieses Betriebs: „Der Molzbachhof ist ein Leuchtturmprojekt für das Wechselland ebenso wie für die ganzen Wiener Alpen. Alle Innovationen der vergangenen Jahre und nun dieser Holzbau tragen wesentlich zur Wertschöpfung in der Region und zu den erfreulichen Nächtigungszahlen der Wiener Alpen und des Landes Niederösterreichs bei.”

Warum so viel Holz?

Alle 16 Vollholzzimmer wurden aus purem Holz, ohne Leim, Nägel, Schrauben und ohne chemische Inhaltsstoffe gestaltet. „Dem Gast wird dadurch ein Wohlfühlklima geboten, das sich sowohl auf die Wohnqualität als auch auf den Schlaf positiv auswirkt”, sagt Holzbau-Konstrukteur Erwin Thoma, der mit seinen zu 100% aus Holz errichteten Häusern ein Weltpatent registrieren hat lassen.

Neben 16 Vollholzzimmern birgt das „Holzbach” ein Gourmet-Restaurant und ermöglicht auch einen direkten Zugang vom Saunabereich zum Paradiesgart’l. Dieser Hotelgarten mit Schwimmteich, Baumkreis und vielen kleinen Oasen zum Ruhen und Innehalten wurde um einen 15 m langen beheizten Außenpool und weitere Sonnenplätze ergänzt. Großzügig gestaltete Ruheräume laden zum tief Durchatmen und ­Entspannen ein.
„Die Vision von einem Holzhotel hatten wir schon länger”, erklärt Hotelier Peter Pichler senior. „Wir wollten unseren Gästen die natürlichste Form des Wohnens bieten und auch unseren schönen Garten näher zum Hotel bringen. Das ist uns mit den großen Fenstern in der Lobby und in den Ruheräumen gut gelungen. Unter anderem haben wir in unseren Kuschelecken die getrockneten Gartenkräuter in einer Heutapete verarbeitet.”

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