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Coole Herberge © Atelier Karasinski

Schon der Blick in die Lobby zeigt, dass die Superbude frischen Wind in die Wiener Hotellandschaft bringt.

© Atelier Karasinski

Schon der Blick in die Lobby zeigt, dass die Superbude frischen Wind in die Wiener Hotellandschaft bringt.

Redaktion 02.07.2021

Coole Herberge

Nach fünf Jahren Planung hat kürzlich die „Superbude Hotel & Hostel & Home Wien Prater” eröffnet.

WIEN. Komfortabel wie ein Hotel, kommunikativ wie ein Hostel und dazu das Feeling, als wäre man bei Freunden zu Besuch. In Hamburg, wo 2006 die erste Superbude eröffnet hat und seither zwei weitere dazugekommen sind, hat sich das Konzept bereits bewährt. Und abgesehen davon, dass die Touristenzahlen in Wien noch recht überschaubar sind, spricht nichts dagegen, dass es für die kürzlich eröffnete Superbude beim Wiener Prater ähnlich laufen wird – zumal es durchaus auch für Einheimische attraktiv sein könnte, ihr Domizil vorübergehend hierher zu verlegen.

Unkonventionelles Design

Wo sonst in der Stadt findet man zum Beispiel themenspezifische Zimmer für Gamer, Filmfreunde, Austro Pop-Enthusiasten oder Discoqueens & -kings – noch dazu mit einem überdimensionalem Bett, in dem es sich fünf Personen bequem machen können?

Auch die übrigen Zimmer bzw. Buden (insgesamt 178) sowie die Lobby und die Meeting-Räume brechen mit herkömmlichen Konventionen – kein Wunder, waren für das Einrichtungskonzept ja mit Laura Karasinski (Atelier Karasinski) und Gerd Zehetner (archiguards) zwei international renommierte Experten für ausgefallene Stilwelten zuständig. Für die Wiener Superbude hat das kreative Duo 17 verschiedene Zimmervarianten entworfen.

Öko & nachhaltig

Neben der ausgefallenen Optik spielt – wie schon in den drei Hamburger Häusern – das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Bettwäsche und Handtücher sind aus Bio-Fairtrade-Stoffen, Seife, Shampoo und Duschgel von der Naturkosmetikmarke Grown Alchemist, Secondhand-Möbel in der Lobby und die Leih-Fahrräder für Erkundungstouren durch die Stadt sind alte, die von der Fahrradwerkstatt Zweirad Heimat instandgesetzt wurden.

Last but not least lockt die Wiener Superbude auch mit einem köstlichen kulinarischen Angebot: Das Tagesbeisl Brenner im Erdgeschoß serviert ganztägig Frühstück, kleine Snacks, Erfrischungen und Kaffee aus der eigenen Rösterei, im Neni in der obersten Etage kann man israelisch-orientalische Spezialitäten genießen und dazu von der Dachterrasse einem Blick auf den Wurstelprater. (red)

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