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Flug im Walzertakt © Austrian Airlines

Schon seit Jahrzehnten fliegen die Austrian Airlines die Musiker des berühmten Orchesters zu den namhaften Konzerthäusern auf der ganzen Welt.

© Austrian Airlines

Schon seit Jahrzehnten fliegen die Austrian Airlines die Musiker des berühmten Orchesters zu den namhaften Konzerthäusern auf der ganzen Welt.

Eva-Louise Kremer 08.03.2019

Flug im Walzertakt

Das Wiener Johann Strauss Orchester übernimmt die Namenspatronanz für einen Embraer-Jet der AUA.

••• Von Eva-Louise Krémer

WIEN. Wo auch immer auf der Welt Passagiere bei Austrian Airlines an Bord gehen, werden sie mit Klängen des Walzerkönigs Johann Strauss begrüßt. Seit September 2017 stammt die Boarding- und Deboarding-Musik der gesamten Austrian-Flotte unter anderem vom Wiener Johann Strauss Orchester.

Schon seit über 20 Jahren besteht eine enge Verbindung zwischen Austrian Airlines und dem bekannten Orchester des Wiener Musikvereins.
Seit Jahrzehnten fliegt die AUA die Musiker des Wiener Johann Strauss Orchesters zu den berühmten Konzerthäusern der Welt. Das Orchester hat zudem bereits CDs eigens für die heimische Fluglinie produziert. Auch im Langstrecken Inflight Entertainment-System der Airline finden Passagiere seit 2018 Musikstücke der Strauss-Spezialisten sowie den TV-Mitschnitt des Jubiläumskonzerts von 2016. Mit der Übernahme der Namenspatronanz für den Embraer-Jet mit der Kennung OE-LWO ist das Wiener Johann Strauss Orchester nun nicht nur in der Kabine zu hören, sondern auch am Flugzeug zu sehen.

Mit Walzer durch die Welt

„Jedes Jahr genießen mehr als drei Millionen Austrian Airlines- Passagiere allein auf der Embraer-Flotte die Boarding-Musik des Wiener Johann Strauss Orchesters”, so Rudolf Buchsteiner, Austrian Airlines Embraer-Flottenchef. „Nun ist das Ensemble auch auf mehr als 90 europäischen Flughäfen sichtbar, die wir mit unseren Embraer-Jets auf der Kurz- und Mittelstrecke anfliegen.”„Seit über 20 Jahren verbreiten wir mit Unterstützung der Austrian Airlines die wunderbare Musik der Familie Strauss in der ganzen Welt”, ergänzt Walter Reitbauer, Obmann und Geschäftsführer des Wiener Johann Strauss Orchesters. „Von Amerika über den Nahen Osten bis nach Japan hat uns unsere österreichische Fluglinie immer sicher ans Ziel gebracht. Es freut uns ganz besonders, dass wir diese enge Partnerschaft mit der Übernahme einer Namenspatronanz weiter festigen konnten.”

Neun Tage im Lackierhangar

Auch ein neuer Retro Airbus von Austrian Airlines ist inzwischen unterwegs: Der neu lackierte Austrian Airlines A320 hat schon zu seinem Erstflug nach Zürich abgehoben.

Die Lackierung stammt aus den 80er-Jahren, als Austrian Airlines nach einer längeren Pause den Wiedereinstieg in das Intercont-Geschäft schaffte. Es war die Zeit von Ronald Reagan, Perestroika und MTV. Im deutschsprachigen Raum tönten die Neue Deutsche Welle und Falco aus dem Radio und wer konnte, der hatte einen eckigen Macintosh auf dem Schreibtisch stehen.
Kernelemente des Designs sind der ebenfalls eckige Logopfeil sowie der graue Bauch des Flugzeugs und die traditionelle rot-weiß-rote Flagge am Leitwerk des Flugzeugs.
Bis das Flugzeug sein neues Design bekam, dauerte es ganze neun Tage im Lackierhangar. Die komplette Außenlackierung des A320 wiegt in etwa 120 kg und besteht aus drei Schichten; die Hauptfarben sind Weiß, Grau und Rot.

Eng verbunden mit NY & Tokio

Der Retro-Look ist, so die Fluggesellschaft, eine Hommage an die Destinationen Tokio und New York.

Tokio feiert mit Unterbrechungen heuer sein 30-jähriges Bestehen, während New York ebenfalls mit einer Pause in den 70er-Jahren seit 50 Jahren im Streckennetz der rot-weiß-roten Airline ist. 1989 war jeweils ein Airbus A310 mit dem Namen Tokio und New York in der Flotte des österreichischen Carriers unterwegs – Anlass genug, heißt es in der Aussendung des Unternehmens, „um zum Jubiläum einen Botschafter für diese beiden Destinationen in die Luft zu schicken”. Heute sind beide Großstädte erfolgreiche Langstrecken-Ziele.

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