DESTINATION
In Vorarlberg ist Arbeiten in Netzwerken angesagt
alice hefner 24.04.2015

In Vorarlberg ist Arbeiten in Netzwerken angesagt

Tourismusstrategie 2020 Vorarlberg Tourismus GmbH und die Destinationen sollen künftig noch stärker kooperieren

Neue Gliederung in Geschäftsbereiche Markenmanagement, Marktbearbeitung und Digitale Services.

Dornbirn. Die Vorarlberg Tourismus GmbH hat ihr Unternehmenszielbild weiterentwickelt und gliedert sich ab sofort in drei Sektoren: Markenmanagement, Marktbearbeitung und Digitale Services. Das wurde mit den Eigentümern, dem Land Vorarlberg und der Wirtschaftskammer, beschlossen.

Unternehmensziel ist wie bisher die Weiterentwicklung des Tourismus. Hauptaufgabe bleibt das Marketing für das Urlaubsland Vorarlberg in rund einem Dutzend Ländern. Dabei werden Vorarlberg Tourismus und die Destinationen künftig noch stärker als bisher miteinander kooperieren.

Starke Zusammenarbeit

Ziel ist die Internationalisierung der Gästestruktur. Ergänzt wird der Bereich um die Führung der Marke Vorarlberg und um Dienstleistungen für das Tourismus-system wie z.B. Marktforschung, Content Management und Digitale Services.Die Neufassung der Unternehmensziele wurde vom Aufsichtsrat der Vorarlberg Tourismus GmbH initiiert, nachdem sich die Aufgaben infolge der Tourismusstrategie 2020 deutlich erweitert hatten.„Die Tourismusstrategie 2020 hat die Rollen der Tourismusorganisationen beeinflusst”, schildert der Aufsichtsratsvorsitzende, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. „Noch stärker als bisher steht das Arbeiten im Netzwerk im Vordergrund.”Für eine bestmögliche Umsetzung der Tourismusstrategie sollten Vorarlberg Tourismus, die Destinationen und weitere Partner eng zusammenarbeiten.Auf Basis des neuen Unternehmensauftrags hat der Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, Christian Schützinger, das Unternehmen nun in drei Bereiche gegliedert: Er selbst übernimmt die Leitung des Bereichs „Management der Marke Vorarlberg”, der die Marke Vorarlberg weiterentwickelt und die wichtigsten Partner im Tourismussystem vernetzt.

Internationale Quellmärkte

Der Geschäftsbereich „Marktbearbeitung und Kommunikation” wird ab sofort von Gerald März geleitet. Vor allem in den wichtigsten Märkten Deutschland, Schweiz und Österreich werden Vorarlberg Tourismus und die Destinationen künftig verstärkt beim Marketing kooperieren. Ziel ist es, dort noch effizienter zu kommunizieren.Daneben verfolgt Vorarlberg Tourismus weiterhin das Ziel einer deutlichen Internationalisierung der Gästestruktur.

Basis für die Zukunft

Der dritte Bereich erbringt Dienstleistungen für eine Vielzahl von Partnern im Land; Leiterin ist hier Brigitte Plemel.Hier werden Analysen aufbereitet, georeferenzierte Daten gesammelt und aktualisiert sowie Projekte wie die V-Card umgesetzt.„Mit dem aktuellen Unternehmensauftrag haben wir eine gute Arbeitsbasis für die nächsten Jahre erhalten”, freut sich Tourismusdirektor Schützinger. „Mit der neuen, schlanken Unternehmensstruktur können wir diese Ziele sehr effektiv in der Praxis umsetzen.”

Sehr zufriedene Gäste

Die Zeichen stehen übrigens nicht schlecht für Vorarlberg: Erst kürzlich hat eine Gästebefragung ergeben, dass die zufriedensten Gäste Österreichs in der Vorarl-berger Tälern Brandnertal und Klostertal sowie im Biosphärenpark Großes Walsertal und in der Alpenstadt Bludenz zu finden sind.Dieses positive Ergebnis bestätigt Touristiker, Hotels, Gastronomen Bergbahnen, etc. in ihrer strategischen Arbeit.

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