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Junge Forschung in der Meeting Industry ausgezeichnet bildgewaltig.at - Markus Gollner

Sandra Wagner (li.) gewinnt in der Kategorie "Bachelorarbeit" und Denise Lembäcker in der Kategorie "Masterarbeit".

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Sandra Wagner (li.) gewinnt in der Kategorie "Bachelorarbeit" und Denise Lembäcker in der Kategorie "Masterarbeit".

Redaktion 05.10.2016

Junge Forschung in der Meeting Industry ausgezeichnet

Das Austrian Convention Bureau (ACB) vergab die Best Meeting Thesis Austria 2016 in Wien. Der Preis für die beste Masterarbeit ging an Denise Lembäcker zum Thema Meetingformate im Jahr 2025. In der Kategorie "Bachelorarbeit" gewann Sandra Wagner.

WIEN. Am 30. September präsentierten zehn Absolventinnen und Absolventen ihre wissenschaftlichen Arbeiten vor Vertretern der österreichischen Tagungsbranche im Sofitel Vienna Stephansdom. Verfasst wurden die Arbeiten an der FHWien der WKW, Universität Wien, IMC Krems und der Fachhochschule Kufstein. Der Themenkreis umfasste Teilnehmerverhalten- und management sowie Green Meetings bis hin zu Trends in der Tagungsindustrie. Christian Mutschlechner, Präsident des ACB, hob besonders die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten hervor. „Die Themen und Forschungsergebnisse haben eine hohe Relevanz und Aktualität für die Tagungsbranche“, betonte der Meeting Industry-Experte und freute sich über den gelungenen interaktiven Austausch der Teilnehmer bei der Veranstaltung.

Gewinnerinnen des Abends
Die Punktevergabe erfolgte über ein Reviewing-Verfahren im Vorfeld sowie über die Bewertung der neun Jurymitglieder vor Ort. Die 23-jährige Sandra Wagner gewann den Preis in der Kategorie „Bachelorarbeit“ mit „Die Bedeutung von Networking bei Kongressen“; ihre Arbeit beleuchtete den Wert von persönlichen Kontakten auf Kongressen und die möglichen Maßnahmen für Veranstalter. Eine qualitative Inhaltsanalyse legte dar, auf welches Rahmenprogramm internationale Verbandskongresse 2014 und 2015 in Wien vermehrt zurückgegriffen haben.
In der Kategorie "Masterarbeit" überzeugte die gebürtige Steirerin Denise Lembäcker mit ihrer Trendanalyse „Meetingformate auf Kongressen und Tagungen im Jahr 2025“; sie untersuchte den Megatrend mittels Delphi-Studie, dass zunehmend neue Lernmethoden für eine Verbesserung des Wissenstransfers in der Meeting Industry eingesetzt werden. Die Arbeit zeigt nicht nur die Möglichkeiten der Umsetzung, sondern auch die elementaren Herausforderungen für Veranstalter auf.

Kontakte knüpfen
„Mix and mingle“ lautete das Motto des Abends. Gefördert wurde dies durch ein Business Speed Dating zwischen den jungen Forscherinnen und Forschern und den Tagungsexperten. Lukas Zenk, Netzwerkanalytiker und Innovationsforscher an der Donau Universität Krems, moderierte das Cometogether. So mancher potenzielle Mitarbeiter bzw. Arbeitsplatz wurde gefunden.

Aktuelle wissenschaftliche Arbeiten rund um die Meeting Industry können jährlich bis zum 30. Juni beim Austrian Convention Bureau eingereicht werden; zudem stellt das ACB eine umfassende Fachbibliothek für Studierende zur Verfügung.

Die Jury im Überblick: Maria Danklmaier (Austropa Interconvention), Renate Dobler-Jerabek (Reed Messe Wien), Esther Maninger (AccorHotels), Gernot Marx (Convention Bureau Salzburg), Christian Mutschlechner (Austrian Convention Bureau), Christian Steiner (Steiner Mediensysteme), Stefan Walter (Mondial Congress & Events), Gerhard Zellinger (Palais Kaufmännischer Verein), Lukas Zenk (Donau Universität Krems).
Die Reviewer im Überblick: Heinz Kaltschmidt (Graz Convention Bureau), Erik Kastner (Opus), Christian Mutschlechner (Vienna Convention Bureau), Simone Posch (Österreichische Diabetes Gesellschaft), Michaela Schedlbauer-Zippusch (Austrian Convention Bureau), Gerhard Stübe (Kongresskultur Bregenz), Alfred Wieland (Congress Saalfelden), Lukas Zenk (Donau Universität Krems). (red)

www.acb.at

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