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„Lauda” hebt jetzt ab © Laudamotion

Hommage Wann der erkrankte Niki Lauda in die Geschäftsführung von Laudamotion zurückkehrt, ist derzeit noch offen. Bild: Neues Branding für die Flugzeuge.

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Hommage Wann der erkrankte Niki Lauda in die Geschäftsführung von Laudamotion zurückkehrt, ist derzeit noch offen. Bild: Neues Branding für die Flugzeuge.

Redaktion 31.08.2018

„Lauda” hebt jetzt ab

Ryanair hat Mehrheitsübernahme von Laudamotion abgeschlossen; neue Flugzeuglackierung: „Lauda”.

WIEN/SCHWECHAT. Der irische Billigflieger Ryanair hat die Mehrheitsübernahme der Niki-Nachfolgeairline Laudamotion abgeschlossen. Ryanair halte nun 75%, bei Ex-Rennfahrer Niki Lauda verbleibe eine Sperrminorität von 25%, sagte Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber am Mittwoch in einer Pressekonferenz mit Ryanair-CEO Michael O'Leary in Wien.

Neun neue Airbus-Flieger

Laudamotion gab weiters bekannt, für den Sommer 2019 bestätigte Liefertermine für neun weitere Airbus A320 zu haben. Die Flotte werde dann aus 18 A320 und sechs von Ryanair samt Personal geleasten Boeing 737 bestehen, sagte Gruber. Die neuen Flugzeuge sollen bereits in der neuen Laudamotion-Lackierung nach Wien überstellt werden.

AirBerlin-Logo weicht „L”

Auf den Flugzeugen wird in großen, fetten Lettern der Name „Lauda” prangen, und das Air-Berlin-Logo am Heck wird durch ein „L” ersetzt. „Wir sind sehr froh, den Namen unseres Gründers in die Welt zu tragen”, sagte Gruber. Das Design spiegle die rot-weiß-rote Identität wider. „Wir wollen keine zweite Ryanair werden.”

Die Airline kündigte zudem inmitten der laufenden Kollektivvertragsverhandlungen an, per 1. April 2019 die Pilotengehälter nochmals nachzubessern. Unterm Strich steigen sie um bis zu 14%, für Kapitäne auf bis zu 180.000 € brutto im Jahr. Dies sei ein Maßnahme, um den steigenden Pilotenbedarf zu decken, so Gruber. Lauda­motion plant, nächstes Jahr 100 neue Piloten anzustellen. (APA/red)

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