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Wanderurlaube in Europa
dino silvestre 03.04.2015

Wanderurlaube in Europa

Urlaubstrend Auf Mehrtagestouren werden Wanderer mit Service, Naturerlebnissen und Panoramablicken belohnt

Nicht nur in den Alpen gibt es schöne Wege – auch Mallorca, Lanzarote und die Türkei bieten sich an.

Das türkische Sumela-Kloster ist eine eindrucksvolle Raststation für die Wanderer.

Wien. Viele Ferienregionen in Europa bauen aufgrund der großen internationalen Nachfrage ihr touristisches Portfolio aus und bieten ab sofort auch attraktive Urlaubsmöglichkeiten für Wanderer.

Faszinierende Routen

So verläuft beispielsweise die Route der Reise „Wandern in der Schwarzmeer-Region” von Trabzon an der historischen Seidenstraße im Nordosten der Türkei bis fast an die Georgische Grenze.Dabei passieren die Teilnehmer berühmte Kulturstätten – darunter das Felsenkloster Sumela, einer der bedeutendsten Orte der orthodoxen Kirche in Anatolien, die Teeplantagen von Çayeli und die his-torischen Steindörfer der Region.Kompetenter Begleiter der einwöchigen geführten Wanderung ist der Germanist und Reiseleiter Hüseyin Süren (ab 1.290 € p.P. bei www.zeitreisen.zeit.de buchbar.Auf der Kanareninsel Lanzarote verbindet die 72 km lange Route GR 131 die Ortschaft Órzola mit dem Badeort Playa Blanca. Auf fünf Etappen entdecken Wanderer einige der sehenswertesten Plätze Lanzarotes wie den Gipfel Peñas del Chache, mit 670 m der höchste Punkt des Famara-Massivs.Der Weg passiert grüne Palmenoasen und die Wallfahrtskapelle Ermita de Las Nieves. Anschließend geht es durchs Weinanbaugebiet La Geria, wo Winzer ihre Reben mit einer besonderen Anbaumethode schützen: Die grünen Pflänzchen wachsen in Mulden aus schwarzer Vulkan-Asche, umgeben von halbmondförmigen Steinwällen.Vom Städtchen Yaíza gelangen Urlauber über einen flachen Pfad zum Zielort Playa Blanca mit seinen weißen Sandstränden.Auf der Insel Mallorca verläuft die ganzjährig begehbare „Trockenmauerroute” quer durch die Gebirgskette Serra de Tramuntana im Nordwesten – über schroffe Gipfel, vorbei an mallorquinischen Herrenhäusern, durch Eichenwälder und Olivenhaine.Auf historischen Pfaden folgen Wanderer den traditionellen Trockenmauern, einst als Gebietsgrenzen sowie zur Befestigung von Terrassenfeldern errichtet.Vollständig erschlossen ist die rund 70 km lange Teilstrecke, die in vier Tagen den Künstlerort Deià mit dem Städtchen Pollença verbindet. Abends laden bewirtschaftete Hütten zur Einkehr ein.Wer seinen Aktiv- mit einem Badeurlaub kombinieren möchte, wohnt anschließend im Grupotel Gran Vista & Spa in Can Picafort.

Südtirol zu Fuß erkunden

Der Südtiroler Keschtnweg ist rund 60 km lang, verbindet zwei Regionen und zählt zu den aussichtsreichsten Mehrtagestouren jenseits des Brenners.Die Strecke verläuft durch Wiesen, Wälder und Kastanienhaine von Kloster Neustift bei Brixen über das Rittner Hochplateau bis zu Schloss Runkelstein oberhalb von Bozen.Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten gibt es reichlich entlang des Wegs.Wer das unverfälschte Südtirol sucht, fühlt sich auf den Urlaubsbauernhöfen und in den Schankbetrieben der Marke „Roter Hahn” besonders wohl.Geschlafen wird in gemütlichen Ferienwohnungen, morgens stärkt ein Bauernfrühstück mit hofeigenen Produkten die Wanderer für ihre bevorstehende Tagesetappe.Unterwegs locken urige Hof- und Buschenschänke mit authentischen Südtiroler Schmankerln.

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