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Einer für alle und alle für einen © medianet/Joe Haider (2)
© medianet/Joe Haider (2)

Redaktion 13.11.2020

Einer für alle und alle für einen

Gemeinsam ist man nicht nur einfach stärker am Markt vertreten, man kann auch gut aus der kollektiven Intelligenz schöpfen.

Konzerne setzen mittlerweile vermehrt auf Agilität – interdisziplinäre Zusammenarbeit, weg von Hierarchien. Das hehre Ziel: Starre Organisationen aufbrechen und Wissen bündeln. Diese Denke erinnert frappant an eine der vielen Ideen hinter dem Organisations- und Vertriebsmodell Franchise. Dass Franchising noch viel mehr kann, zeigen wir anhand folgender Systeme.

Franchise bei A1

„Wir haben schon vor Jahren erkannt, dass das Modell ‚einmal gedacht – 1000 mal gemacht' zwar seine Zeit hatte, aber nun Schwarmintelligenz gefragt ist”, erklärt Peter G. ­Allerstorfer, Leitung A1 Franchise Shops & Employee Sales. Diese Schwarmintelligenz finde man in seinen Franchise-­Partnern, denn die spüren, was am Markt gerade gebraucht wird und entwickeln das ­System weiter. Franchise-Zentralen moderieren diese Entwicklung.

„Franchise hat eine Gruppendynamik, das haben wir jetzt in der Krise gesehen”, so Allerstorfer. Die Systemzentrale könne Unterstützung – etwa bei Behörden oder Banken – anbieten, sie könne sich aber auch die Psychologie zunutze machen: „Vereinfacht gesagt: Ein gemeinsamer Feind erzeugt größeren Zusammenhalt innerhalb des Systems und gemeinsames Lösen erzeugt extreme Loyalität.”

Attraktiv in der Krisenzeit

Laut dem Experten habe der Einzelunternehmer im Vergleich zum Franchise-Einzelunternehmer besonders in schweren Zeiten das Nachsehen, laste doch der gesamte Lösungsdruck auf einer Person, bei Existenzgefährdung kommen dann auch noch Denkblockaden hinzu. Hier könne Franchise nicht nur mit Gruppendynamik aufwarten, sondern auch mit einer Systemzentrale, die dann all ihre Möglichkeiten der Unterstützung, Hilfe, Schutz – you name it – voll ausspielen kann.

Und was meinen A1-Franchise-Nehmer dazu? „Es macht Freude, sein eigener Herr zu sein und trotzdem einen starken Partner an der Seite zu haben. Bei Fragen gibt es immer kompetente Ansprechpartner in der A1 Franchise Shop Zentrale”, so Stefan Lorenz, A1 Franchise Shops Cyta/Völs, Innsbruck Zentrum und Wörgl. Auch Gernot Schuhmacher, A1 Franchise Shop Feldbach, ist dieser Ansicht und ergänzt: „Durch den starken Auftritt der Marke A1, das außergewöhnliche A1 Shop-Konzept und wegen der professionellen Unterstützung durch die A1 Franchise Shop- Zentrale bin ich überzeugt, den richtigen Schritt getan zu haben. Der Support von A1 erleichtert mir die Arbeit natürlich sehr. Dadurch kann ich mich auf unser Kerngeschäft wie Verkauf, Service und Beratung konzentrieren.”

Franchise bei Biogena

Biogena ist ein österreichisches Familienunternehmen mit Firmensitzen in Salzburg, Wien und Freilassing. Biogena entwickelt, produziert und vermarktet hochwertige Nahrungsergänzungsmittel nach dem Reinsubstanzenprinzip und „made in Austria”. Ab 2020 schreibt Biogena nun auch Franchise-Geschichte. „Den allgemeinen Mehrwert von Franchising sehen wir bei Biogena darin, dass es viele Menschen gibt, die sich in einem bereits etablierten Geschäftsmodell besser entfalten können”, meint Biogena Franchise-Managerin Tanja Fleischanderl und erklärt: „Wir merken bereits jetzt, dass unsere Franchise-Interessenten in unserem System ihre persönliche Leidenschaft zum Thema Gesundheit deutlich besser ausschöpfen können und dabei selbstbestimmt und unternehmerisch erfolgreich werden können. Darin sieht man die Kraft von Franchising ganz deutlich!” Dabei setzt der Mikronährstoff-Experte auf sogenannte local heroes und ein starkes Biogena-Partnernetzwerk, das System selber verfolgt ein zweistufiges Franchise-Konzept.

Das Hybrid-Franchise-Modell

Der Biogena-Franchise-Nehmer startet in Phase 1 mit dem vertrieblichen Aufbau sowie der Entwicklung seines definierten Gebiets (über 100.000 Einwohner) und greift dabei auf die etablierten zielgruppenspezifischen Biogena-Business-Modelle zu. Hat der Franchise-Nehmer sein Gebiet nach den gemeinsamen Entwicklungsplänen vertrieblich aufbereitet, dann entscheidet er gemeinsam mit dem Biogena Franchise Service Center, ab wann sein erster Biogena-Store realisiert wird.

In der zweiten Phase erschaffen der Biogena-Franchise-Nehmer und seine Mitarbeiter nun durch die Eröffnung des Biogena-Stores mit Biogena-Produkten und -Services Orte mit Mehrwert für Gesundheit und Prävention, ergänzt um fundiertes Wissen und einfühlsame Beratung. Parallel dazu bearbeitet der Biogena-Franchise-Nehmer weiterhin aktiv sein Vertriebsgebiet und kann so wechselseitige Synergieeffekte aus Vertriebs- und Retailmanagement erzielen.

Franchise bei Bodystreet

„Der eine will sich eine eigene Unternehmer-Existenz schaffen, der andere ein zweites Standbein, der dritte eine interessante Investitionsmöglichkeit. Bodystreet bietet für jedes dieser Ziele beste Voraussetzungen”, sagt Wolfgang Hofmann, Geschäftsführer bei Bodystreet Austria. „Aber alle unsere Franchise-Nehmer eint die Begeisterung für unsere Trainingsmethoden.”

Klein, fein, ohne große Investitionskosten, EMS-Mikrostudios sind der Wachstumsmotor der Fitnessbranche. Warum? Weil der Kunde viel weniger Zeit aufwenden muss als im klassischen Studio, deutlich schneller Erfolge erlebt und EMS auch Kundengruppen anspricht, die mit klassischen Studios nichts anfangen können. EMS? Elektromuskelstimulation – diese Technik stammt aus der Sportmedizin und Astronautik. Bei jeder Übung, die zur Kontraktion der Muskulatur führt, wird zusätzlich ein entsprechender elektrischer Impuls von außen gesetzt. Der Muskel erfährt so eine zusätzliche Spannungserhöhung, eine optimierte Frequentierung und Rekrutierung seiner Fasern und damit eine noch effektivere Reizsetzung.

Partnerstimmen

Immer schon selbstständig machen wollte sich Familie Hofer aus Kärnten, mittlerweile führt sie je ein Studio in Klagenfurt und in Villach: „Bodystreet hat uns diesen Entschluss durch viele Faktoren leicht gemacht: vom ersten Tag an ein gut organisiertes Coaching, ständiger Know-how-Transfer, ein umfangreiches Supportpaket für den Studioalltag – und das alles von einem hochmotivierten, kompetenten Betreuerteam.”

Quereinsteigerin Margit Lehr-Korkodilos, sie führt zwei Studios in Wien, war zuerst vom Training, dann vom Konzept begeistert: „Elektromuskelstimulation ist eine echte Revolution im Fitnessbereich und bietet enorme Chancen. Mit dem Franchise-Konzept von Bodystreet konnte ich mir auch als Branchen­fremde – ich komme ursprünglich aus der Werbung – erfolgreich ein eigenes Studio aufbauen.”

Franchise bei Das Futterhaus

„Wir sehen uns bei Das Futterhaus als große Familie – wir wollen gemeinsam nach vorn, einer unterstützt den anderen und alle werden vom System unterstützt. Wie auch in anderen Familien freuen wir uns über Zuwachs”, erklärt Norbert Steinwidder, Geschäftsführer Das Futterhaus Österreich, deren Franchise System. „Wir ­haben noch einen Vorteil”, ergänzt Steinwidder, „auch gegenüber dem Onlinehandel: Da die Tierliebe stark zunimmt, steigt auch der Bedarf an ­persönlicher Betreuung im Fach­handel.”

Für Interessierte bietet Das Futterhaus nach dem Erst­gespräch über Anforderungen und Leistungen einen Schnuppertag in einem seiner Franchise-Partner-Märkte für den direkten Austausch mit einem erfahrenen Franchise-Partner.

Standortwahl und Ausbildung

Für Das Futterhaus ist die sorgfältige Auswahl des Standorts ein absolut wichtiges Kriterium. Abhängig von den geografischen Vorstellungen des neuen Partners und dem gegebenen Marktumfeld, werden der geeignete Standort gesucht, etwaige Umbauten besprochen sowie das Ladenlayout die Sortimentsabfolge geplant: Das Futterhaus kalkuliert und entwickelt gemeinsam mit seinem neuen Partner das Gesamtkonzept für den individuellen Markt, von der Raumgestaltung bis hin zur kompletten Erstbestückung. Für die Realisierung vor Ort wird ihm das Das Futterhaus-Projektmanagement-Team zur Seite gestellt.

In einer mehrwöchigen Ausbildung durchläuft der Franchise-Partner verschiedene Stationen bei bestehenden Franchise-Partnern, in Eigen­filialen und in der Zentrale. Die hauseigene Das Futterhaus Akademie sorgt darüber hinaus für vertiefendes Wissen sowohl in der Produktkenntnis als auch in Verkaufstechniken bis hin zur Betriebswirtschaft.

Franchise bei McDonald’s

„Franchising bietet viele Vorteile. Einer der Vorteile von McDonald’s ist die Bekanntheit der Marke. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Unterstützung durch die Systemzentrale und durch den Field Service vor Ort in den Restaurants”, betont Manfred Rothdeutsch, Franchising & Delivery Lead bei McDonald’s.

Da es in den kommenden Jahren einen Generationenwechsel bei den Franchise-Nehmern der Restaurantkette geben wird, ist McDonald’s derzeit aktiv auf der Suche nach geeigneten Partnern – oder Partnerinnen, denn: „Diversität spiet auch dabei eine wesentliche Rolle.” Und wie blickt man beim „Goldenen M” in die Zukunft? „Wir werden auch in Zukunft ein starker Partner der heimischen Landwirtschaft sein, unsere Nachhaltigkeitsstrategie konsequent umsetzen und neben der Modernisierung unserer Restaurants auch unseren Lieferservice ausbauen”, so Rothdeutsch.

Persönlichkeiten gesucht

Jüngster McDonald’s Franchise-Nehmer ist der 30-jährige Hans-Jörg Mayer. Schon früh bekam er durch seinen Bruder, der ebenfalls Franchise-Nehmer ist, einen Einblick in das McDonald’s System. Seit Ende 2018 betreibt der gebürtige Kärntner sein McDonald’s Restaurant in Saalfelden mit einem Team von 42 Mitarbeitern und ist dabei sehr erfolgreich.

„Der Einstieg in das System ist mir leicht gefallen. Das neun- bis zwölfmonatige Ausbildungsprogramm bietet das Rüstzeug für eine erfolgreiche Restaurantübernahme”, so Mayer. Mit dem Einstieg von Mayer setzt McDonald’s ein deutliches Signal, in Zukunft auch vermehrt jüngere Leute in das System zu holen. „Wir suchen Persönlichkeiten, die über Unternehmergeist und kaufmännisches Know-how verfügen. Menschen, die die Fähigkeit besitzen, andere zu motivieren und Freude an der Arbeit haben sowie über das notwendige Eigenkapital verfügen, sind genau richtig bei uns. Wir suchen keine Investoren, sondern Unternehmer vor Ort, die sich aktiv mit ihrem Team um das Wohl unserer Gäste kümmern”, so Rothdeutsch.

Franchising bei Unimarkt

„Genussmenschen mit unternehmerischer Veranlagung und Liebe zum Verkauf sind als Franchise-Nehmer bei uns sehr wahrscheinlich an der richtigen Adresse”, sagt Anton Papst, Franchise-Experte bei Unimarkt. Auch sei Franchise die zeitgemäße Alternative für selbstständige Kaufleute, aber auch für Existenzgründer, in einem hoch entwickelten Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu operieren. Unimarkt bietet hier Unterstützung bei der Finanzierung, eine intensive Begleitung in der Startphase sowie gemeinsam mit dem Wifi eine solide Ausbildung zum Handelsassistenten. „Franchise bietet Menschen, die gerne selbstständig arbeiten möchten und ein kaufmännisches ­Verständnis haben, eine einzi­gartige Chance für eine erfolgreiche berufliche Zukunft”, so Papst.

Die Unimarkt-Partner

Auch immer mehr kleinere Kaufleute entscheiden sich für einen Ausbau und Wechsel zum regionalen Lebensmittelhändler, da diese als Franchise-Partner von Unimarkt mit einem deutlich größeren Sortiment und attraktiven Werbeauftritten gegenüber den Kunden auftreten können. Alle Standorte, die im Jahr 2019 zu Unimarkt-Franchise-Partnern wurden, konnten ein Umsatzplus von mehr als 30% verzeichnen.

Durch die regionale Verankerung ist der jeweilige Partner ein kompetenter Ansprechpartner für Kunden und Lieferanten in der Region und auch ein wichtiger Teil des öffentlichen Lebens.

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