FINANCENET
Geld, Macht und Liebe © Spängler/Andreas Kolarik

Beate Paletar (Schwarzmüller), Heinrich Spängler, Elisabeth Gürtler (v.l.).

© Spängler/Andreas Kolarik

Beate Paletar (Schwarzmüller), Heinrich Spängler, Elisabeth Gürtler (v.l.).

Reinhard Krémer 06.10.2017

Geld, Macht und Liebe

Spängler Family Management: Die klassischen Fallen für Familienunternehmen umgehen.

••• Von Reinhard Krémer

SALZBURG. „In der Regel scheitern Firmenübergaben bei Familienunternehmen an Geld, Macht und Liebe”, sagte der deutsche Experte Dominik von Au im Rahmen des jährlichen „forum familienunternehmen” in Salzburg, zu dem das Bankhaus Spängler kürzlich ins Kavalierhaus Klessheim eingeladen hatte. „Um den langfristigen Erfolg eines Familienunternehmens zu sichern, braucht es einen gewissen Konsens aller Beteiligten im Betrieb, auf dessen Basis ein Unternehmen über Generationen geleitet wird. Es braucht 'Good Governance’ – eine gemeinsame, positive Willensbildung innerhalb der Eigentümerfamilie, an welcher sich die Geschäftsführung immer orientieren kann”, rät von Au, der Partner bei PwC Deutschland und als Geschäftsführer der Intes Akademie für Familienunternehmen auf den Bereich „Family Governance” spezialisiert ist.

Hilfreicher Governance-Kodex

„Insbesondere in der Zeit der Firmenübergabe an die nächste Generation zerbrechen viele Familien und deren bisher erfolgreiche Betriebe an monetären oder emotionalen Zerwürfnissen – oder beidem”, ist Walter Schnitzhofer vom Bankhaus Spängler Family Management überzeugt.

Denn wenn sich alle Stakeholder vorab einmal auf gewisse Regeln geeinigt und sich dazu bekannt haben, nützt das enorm, stellte Schnitzhofer fest.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema