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Standesbank in der Zielgruppe fest verankert © Österreichische Ärzte- & Apothekerbank

Vorstand Othmar Schmid, Helmut Kneissl, Anton ­Pauschenwein, ­Markus Partl (v.l.).

© Österreichische Ärzte- & Apothekerbank

Vorstand Othmar Schmid, Helmut Kneissl, Anton ­Pauschenwein, ­Markus Partl (v.l.).

Redaktion 21.09.2018

Standesbank in der Zielgruppe fest verankert

Die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank betreut ihre Klientel mit dem Private Banking-Team exklusiv.

••• Von Paul Christian Jezek

Mitte Oktober 2017 wurde die technische Zusammenführung der Österreichischen Apothekerbank eG mit der Bank für Ärzte und Freie Berufe AG abgeschlossen.

Seitdem können die aktuellen Herausforderungen im Bankensektor als große Chance wahrgenommen werden. „Durch das Bündeln der Kräfte beider Institute ist eine leistungsstarke, flexible und schlagkräftige Standesbank entstanden”, sagt Vorstandsdirektor Othmar Schmid. „Wir verfügen über eine klare Positionierung als Standesbank für Ärzte und Apotheker, die fortgeführt und weiter ausgebaut werden soll. Seit der Fusion profitieren wir von positiven Synergieeffekten in Bereichen wie Regulatorik, IT und Logistik.”

Die Umstellung

Seit einem Jahr ist das Institut somit am Markt noch stärker aufgestellt und kann im Kundeninteresse das Filialnetz noch besser nutzen. „Unser spezifisches Know-how in der Beratung unserer Zielgruppen kann dadurch noch effizienter eingesetzt werden”, erklärt Schmid.

Auch die „nackten Zahlen” sehen gut aus: Die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank mit rund 130 Mitarbeitern verfügt nun über eine Bilanzsumme von rund einer Milliarde, Kundeneinlagen von 860 Millionen und Kundenausleihungen von rund 700 Millionen €.
Hingegen mussten die Kunden keinerlei organisatorische Änderungen berücksichtigen, weil technisch bestens vorgesorgt und sämtliche Zahlungseingänge und -aufträge unter den bisherigen Kontodaten richtig weitergeleitet wurden.

Die Positionierung

Die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank AG richtet sich klar auf niedergelassene und angestellte Ärzte sowie auf selbstständige und angestellte Apotheker aus.

Das Private Banking für Privat- und Kommerz- wie auch für institutionelle Kunden kümmert sich um Aufbau und Verwaltung privater und betrieblicher Vermögen, die vom Private Banking Team exklusiv betreut werden.
„Wir legen dabei besonders großen Wert auf persönliche Beziehungen, damit wir in allen Lebensphasen ganzheitlich, kompetent und diskret beraten können”, versichert Leiter Martin Uidl.
Die Palette umfasst im Rahmen von Einzelmandaten folgende Leistungen: diskretionäre Vermögensverwaltung auf Einzeldepots, Definition der individuellen Ertrags- und Risikobereitschaft und der sich daraus ergebenden Anlagestrategie, Festlegung der Rahmenbedingungen, Liquiditätsoptimierung, Best Advice-Prinzip auch nach dem Inkrafttreten von MiFID II, Delegation der Umsetzung an Spezialisten, Produktauswahl und Risikoüberwachung und natürlich adäquates, transparentes Reporting.
„Unsere Kompetenzen beinhalten individuelle, persönliche Betreuung auch vor Ort, das Einbinden starker Partner und natürlich das Know-how und die Erfahrung unserer Mitarbeiter Andreas Hochfilzer, Mathias Lehner, Harald Omasits, Petra Rosenberger und Michael Rottensteiner”, sagt Uidl. „Oberste Prämisse sind dabei langfristige Kundenbeziehungen und Private Banking auf Augenhöhe.”

Gemauerte Sicherheit

Ein weiterer wesentlicher Bereich ist der Immobilien-Service der Österreichischen Ärzte- und Apothekerbank. „Wir begleiten von der Auswahl über die Besichtigung bis zum Kauf”, verspricht Vorstandsdirektor Schmid. „Dank langjähriger Zusammenarbeit mit ausgewählten Immobilienpartnern können wir z.B. eine breite und interessante Auswahl an Vorsorgewohnungen in ganz Österreich bieten.” Das Netzwerk des Instituts ermöglicht diesbezüglich neben unterschiedlichen architektonischen Bauwerken auch den Vorteil geografischer Diversifikation.

Möchten Ärzte oder Apotheker eine Immobilie verkaufen, wird diese von der Bank auf einer Plattform präsentiert, die von vielen Immobilienmaklern verwendet wird; des Weiteren wird das Verkaufsobjekt auf Immobilienseiten im Internet angeboten.

Wenn die Kurse steigen …

Weiters selektiert das Private Banking der Österreichischen Ärzte- und Apothekerbank AG auf Wunsch auch aus der Vielfalt an Wertpapieren, also Immobilienfonds und -aktien.

„Ein Immobilienfonds investiert ausschließlich in Immobilien”, erläutert Uidl. Durch die Investition in ein breites Port­folio an Immobilien wird das Risiko reduziert. Uidl: „Der Großteil der in Österreich zugelassenen Immobilien­fonds wird täglich gehandelt und kann somit auch jederzeit wieder verkauft werden.”
Hingegen umfasst Investment in Immobilienaktien eine Beteiligung an einem Unternehmen. Die Performance solcher Aktien hängt somit vor allem vom Erfolg des Unternehmens sowie von Angebot und Nach­frage ab.

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