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Wo es riskant wird © Petra Spiola

Sicherheit, Prävention und Service: Robert Lasshofer, Wiener Städtische Versicherung.

© Petra Spiola

Sicherheit, Prävention und Service: Robert Lasshofer, Wiener Städtische Versicherung.

reinhard krémer 20.05.2016

Wo es riskant wird

Die Wiener Städtische erweitert ihren Online-Auftritt – auf einer interaktiven Karte können Sie jetzt das Risiko für Naturkatastrophen in Ihrer Wohnregion überprüfen.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Ob Sturm, Blitz, Hagel oder Hochwasser: Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie riskant das Leben in Ihrer Region ist – die Wiener Städtische bringt dazu ein ideales Tool zur Risikomessung. Unter risikoradar.at können Sie Ihr persönliches Risiko selbstständig analysieren.

Zum Start des Risikoradars stehen für User die Risiken Sturm, Hagel, Hochwasser und Blitz zur Auswahl. Bedeutend ist die langfristige Entwicklung, daher hat die Wiener Städtische zwei Zeiträume (zehn Jahre und fünf Jahre) definiert. Die Risiken können einzeln oder zusammengefasst (Sturm, Hagel, Hochwasser) betrachtet werden, daraus ergibt sich eine detaillierte Risikoanalyse.

Risiko auf einen Blick

Mittels Zoom-Funktion können die Regionen genauer analysiert werden, oder man sucht ganz einfach per Postleitzahl oder per Klick auf die jeweilige Gemeinde auf der ­Österreichkarte.

Dabei öffnet sich ein Fenster, das kurz und prägnant die Risiko­situation beschreibt. Dank einer fünfstufigen Skala ist die Gefahr, von einem der Risiken betroffen zu werden, auf einen Blick ersichtlich, zusätzlich gibt es eine kurze Beschreibung, welche Ereignisse in den vergangenen Jahren eingetreten sind. Das Risikoradar sowie die individuellen Ergebnisse und Abfragen können auch via Facebook direkt geteilt werden. Somit können User auch Freunden zeigen, welches Risiko in der jeweiligen Gemeinde vorliegt. Das „Risiko­radar” wurde im Responsive Design entwickelt und ist somit über alle gängigen Desktop- und Mobilgeräte abrufbar. Das jeweilige Risiko basiert auf den Daten der Wiener Städtischen Versicherung.

Naturkatastrophen sind teuer

Neben den rechtzeitigen und punktgenauen Warnungen vor Gewitter, Sturm, Hagel und anderen Wettergefahren stehen in der WetterService Plus-App auch Wetterdaten für Auslandswetter als Zusatzfeature zur Verfügung. Die WetterService Plus-App wurde in Zusammenarbeit mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ent- und weiterentwickelt. Stürme, Hagel und Hochwasser verursachen beinahe jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe. Innerhalb des vergangenen Jahrzehnts hat die Wiener Städtische an ihre Kunden insgesamt knapp 700 Mio. € für Naturkatastrophenschäden ausbezahlt. „Das zeigt die große Bedeutung von Versicherungen, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. Wir federn damit bestmöglich finanzielle Folgen bei unseren Versicherungsnehmerinnen und -nehmern ab und übernehmen zusätzlich eine wichtige volkswirtschaftliche Funktion”, sagt Städtische-General Robert Lasshofer.

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