HEALTH ECONOMY
Investition in Kärnten © Hermes Pharma/fotografie-gutschi.at

AnstichAndreas Ulrich (Werksleiter), Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz, Holger Dietel (Geschäftsführer), Landeshauptmann Peter Kaiser und Andreas Schrepfer (Geschäftsführer).

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AnstichAndreas Ulrich (Werksleiter), Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz, Holger Dietel (Geschäftsführer), Landeshauptmann Peter Kaiser und Andreas Schrepfer (Geschäftsführer).

Karina Schriebl 22.06.2018

Investition in Kärnten

Das deutsche Unternehmen Hermes Pharma baut den Kärntner Standort in Wolfsberg um 16 Mio. Euro aus; das sichert 290 Jobs.

••• Von Karina Schriebl

WOLFSBERG. Das Arzneimittelunternehmen Hermes Pharma, Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von anwenderfreundlichen oralen Darreichungsformen, investiert in den Ausbau seiner Infrastruktur am Standort in Kärnten. Durch den Erweiterungsbau erfolgt eine Optimierung der Produktions- und Arbeitsprozesse. Zugleich werden die Labore verlagert und auf den neuesten technologischen Stand gebracht. Hermes Pharma reagiert damit nach eigenen Angaben auf die steigenden Anforderungen seitens der Behörden und Kunden aus der Healthcare-Industrie.

90% werden exportiert

Das Wolfsberger Werk wurde im Jahr 1946 gegründet und 2003 von der deutschen Hermes Arzneimittel GmbH erworben. Heute umfasst die Palette der dort hergestellten Produkte vor allem Calcium-, Macrogol-, Magnesium-, Eisen- und Vitaminpräparate, von denen rund 90% weltweit exportiert werden.

Die Fertigstellung der 16 Mio. € teuren Werkserweiterung ist für Ende 2019 geplant. „Am Standort Wolfsberg verarbeiten wir jährlich 5.100 Tonnen Rohstoffe und beschäftigen 290 Mitarbeiter”, sagen die beiden Geschäftsführer Andreas Schrepfer und Holger Dietel.

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