HEALTH ECONOMY
Pensionskasse baut Reha aus © PantherMedia/yacobchuk1

Rückkehr Die Pensionsversicherung will mit einem neuen Reha-Angebot die Rückkehr in den Job nach schweren Erkrankungen erleichtern.

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Rückkehr Die Pensionsversicherung will mit einem neuen Reha-Angebot die Rückkehr in den Job nach schweren Erkrankungen erleichtern.

Martin Rümmele 25.10.2018

Pensionskasse baut Reha aus

Das PVA-Projekt „RehaJET” soll Menschen künftig die Rückkehr in den Beruf erleichtern.

••• Von Martin Rümmele

WIEN. Mit ihrem neuen Konzept „RehaJET” verfolgt die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) das Ziel einer nicht nur medizinischen, sondern auch berufs- und arbeitsplatzorientierten Rehabilitation. „Im Vordergrund steht die Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben”, sagte PVA-Obmann Manfred Anderle. Das Pilotprojekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt.

„Wir schauen uns an, was der Mensch in seinem Arbeitsleben braucht. Ein Schlosser führt andere Bewegungen aus als ein Maler oder jemand, der in einem Büro arbeitet”, erklärte Anderle. „Wir wollen die Menschen, bezogen auf ihre spezielle Lebens- und Arbeitssituation, bestmöglich rehabilitieren.” Das Projekt richtet sich an alle ASVG-Versicherten, die keine dauernde Pensionsleistung beziehen; zunächst umfasst es Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats sowie periphere neurologische Störungen. Vorerst wird das RehaJET-Konzept („Rehabilitation für Job, Erwerbsfähigkeit und Teilhabe”) in drei Rehazentren der PVA angeboten.

Eigeninitiative nötig

Während in Stufe 1 die individuellen Bedürfnisse der Reha-Patienten festgestellt und entsprechende Therapien, Behandlungen und Schulungen absolviert werden, ist bei Stufe 2 noch mehr Motivation und aktive Mitarbeit gefragt. Im sogenannten Workpark wird intensiv in einem simulierten beziehungsweise nachgebauten Arbeitsumfeld trainiert, wodurch im Job notwendige Abläufe und -bewegungen geübt und verbessert werden. „Die Patienten zeigen eine tolle Akzeptanz – bisher haben bei uns 60 Patienten die Rehabilitation abgeschlossen, 60 sind auf der Warteliste”, sagte Stefan Schauß, der ärztliche Leiter des Reha-Zentrums Bad Hofgastein. Eigeninitiative ist zudem ein sehr wichtiger Faktor des Therapieerfolgs.

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