Pharmastandort: Nächster Tiefschlag für NÖ
© Wikimedia Commons/Karl Gruber (Bildausschnitt)
Niederösterreich hat wenig Glück mit Pharmaproduktion in Orth.
HEALTH ECONOMY Redaktion 24.05.2024

Pharmastandort: Nächster Tiefschlag für NÖ

HAMBURG/ORTH DONAU. Niederösterreich hat wenig Glück mit dem Fokus auf die Pharmabranche. Nach dem Aus des geplanten Großwerks von Boehringer Ingelheim kurz vor dem Spatenstich und der Schließung eines Takedastandortes in Orth an der Donau, hat nun auch der deutsche Pharmawirkstoffforscher und -entwickler Evotec angekündigt, sich aus der Gentherapie zurückzuziehen und seinen Standort im niederösterreichischen Orth an der Donau mit rund 40 Beschäftigten schließen.

Kunde sperrt zu

Der Standort in der Nähe von Wien war erst 2020 eröffnet worden. Ziel war es, Dienstleistungen im Bereich der Gentherapie für Pharma- und Biotech-Kunden sowie Stiftungen und akademische Einrichtungen anzubieten. Der Pharmakonzern Takeda war in diesem Bereich der größte Kunde von Evotec. Die Japaner hatten allerdings im Februar angekündigt, sich von einem Großteil ihres Werks in Orth zu trennen, wovon 190 Beschäftigte von Takeda betroffen sind. Ende März zählte Evotec weltweit 5.055 Mitarbeitende. (red)

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