INNSBRUCK/WIEN. Der Rechnungshof (RH) hat strukturelle Mängel bei der Innpath, der Pathologie-Gesellschaft der landeseigenen Tirol Kliniken, beanstandet. So hätten sich die Kosten für pathologische Leistungen mit rund 9,6 Mio. € pro Jahr seit der Gründung der Innpath GmbH im Jahr 2018 fast verdreifacht. Kritisiert wird ebenfalls der Dienstvertrag des ärztlichen Geschäftsführers der Innpath, Afschin Soleiman. Dessen Einkommen liege weit über dem des Landeshauptmanns. Die Tirol Kliniken verteidigten die Kostensteigerungen und Soleimans Gehalt, räumten aber anfängliche Versäumnisse bei „administrativen Angelegenheiten” ein. Der RH fordert von den Tirol Kliniken nun die Einrichtung eines Aufsichtsrats. (kagr)
Digitale Zuwächse prägen Auflagenmarkt
Die aktuellen ÖAK-Zahlen für 2025 zeigen eine klare Verschiebung im österreichischen Tageszeitungsmarkt. Bei den Gratis-Tageszeitungen steigerte Heute ihre verbreitete Auflage auf
