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Uniqa fördert jetzt Health-Start-ups © Uniqa (2)

Digitale HilfeVor allem Start ups im IT-Bereich werden im Uniqa-Förderprogramm Ideen für soziale Herausforderungen suchen.

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Digitale HilfeVor allem Start ups im IT-Bereich werden im Uniqa-Förderprogramm Ideen für soziale Herausforderungen suchen.

Martin Rümmele 02.02.2018

Uniqa fördert jetzt Health-Start-ups

Junge Unternehmen machen sich Gedanken über gesundes Altern – das ist das Uniqa-Projekt „Mission 120”.

••• Von Martin Rümmele

WIEN. Junge Köpfe machen sich Gedanken über das Altern. Mit Unterstützung des Versicherungskonzerns Uniqa startete das Impact Hub Vienna das Acceleratorprogramm „Mission 120”. Gesucht wurde nach innovativen Ideen vor dem Hintergrund einer steigenden Lebenserwartung, für ein sicheres, besseres und längeres Leben – vielleicht sogar bis 120.

„Wir wollen die besten Ideen von Jungunternehmern und Start-ups identifizieren, fördern und unterstützen”, sagt Kurt Svoboda, CFO/CRO der Uniqa Group und CEO von Uniqa Österreich, der auch den Bereich CSR im Unternehmen verantwortet. „Versichern bedeutet für uns, sich mit Zukunftstrends und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft zu beschäftigen. Unumstritten ist einer dieser Trends, dass wir immer älter werden. Wir investieren daher in innovative Köpfe, die sich heute Gedanken über Innovation in Gesundheitsvorsorge und Prävention für Menschen machen.”

Eigene Jury

Start-ups und Jungunternehmer, die sich mit diesen sozialen Herausforderungen befassen, konnten sich in den vergangenen Monaten mit ihren innovativen Lösungen beim Impact Hub Vienna melden. Nun wurden im Uniqa Tower schließlich von einer Experten-Jury, bestehend aus Florian Pomper (Caritas), Teresa Millner-Kurzbauer (Volkshilfe), Filip Kisiel (Uniqa), Gabriela Rusu (Uniqa), Andreas Rauter (Uniqa), Christine Jama (Impact Hub), Alexis Eremia (Impact Hub) sowie Christoph Richter (zoomsquare, iJoule), fünf Start-ups ausgewählt, die jetzt an dem sechsmonatigen ­Acceleratorprogramm teilnehmen werden. Die Start-ups erhalten inhaltliche Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Konzepte durch das maßgeschneiderte Programm im Impact Hub Vienna; zusätzlich stehen ihnen Mentoren von Uniqa zur Seite.

„Wir bieten den Start-ups die Chance, in einem von Innovation durchfluteten Umfeld ihre Ideen weiterzuentwickeln. Für Uniqa als größtem privaten Krankenversicherer in Österreich mit einem Marktanteil von rund 47 Prozent ist dieses Programm hervorragend eingebettet in unsere Verantwortung als Corporate Citizen”, betont Svoboda.

Ausgewählte Start-ups

• HDM 4.0: Health and Disease Management – chronisch Kranken längere aktive Teilnahme am Leben ermöglichen.
• Mindcoa.ch: Virtueller Coach für ältere Menschen auf Basis eines selbstlernenden Chat­bots
• VivaBack: Mobiles Monitoring von Rückenbewegungen für Prävention und Behandlung von Rückenschmerzen.
• WGE! – Gemeinsam Wohnen: Vermittlungsplattform für Wohngemeinschaften von Jung und Alt.
• Walkassist: ein intelligenter Schuh, welcher Hindernisse erkennt.

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