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Auf hohem Niveau © A1

Verstärktes Augenmerk wurde von Chip auf 5G-Netze gelegt. Fazit: A1 liegt bei der Verfügbarkeit von 5G an der Spitze.

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Verstärktes Augenmerk wurde von Chip auf 5G-Netze gelegt. Fazit: A1 liegt bei der Verfügbarkeit von 5G an der Spitze.

Redaktion 22.04.2022

Auf hohem Niveau

Chip sieht in seinem jährlich durchgeführten Netztest ­Magenta an erster Stelle, dicht gefolgt von A1 und Drei.

WIEN. Alle Jahre wieder nimmt das Verbraucherportal Chip mit seinem Messpartner NET Check Österreichs Mobilfunknetze unter die Lupe. Einziger Unterschied zum letzten Test: Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit der 5G-Netze wurden mit wesentlich größerem Aufwand ermittelt und flossen mit mehr Gewicht in die Wertung ein. Eines gleich vorweg: Das heimische Mobilfunknetz kommt, die Einzelbewertungen zusammengefasst, auf eine Note von 1,4 und ist damit „sehr gut”.

Alle können überzeugen

Seit Jahren konkurrieren A1 und die Deutsche-Telekom-Tochter Magenta um den Platz an der Spitze, heuer schubst Magenta mit der Gesamtnote 1,2 den Vorjahressieger A1 mit der minimalen Differenz von 0,1 vom Thron. Drei holt hinter den beiden stückweise auf und kommt auf die Gesamtnote 1,8.

Die Konkurrenzsituation gilt verstärkt für die neue 5G-Technik, die mehr und mehr an Fahrt aufnimmt. Im Vergleich zum letzten Test habe sich die Verfügbarkeit von Drei entlang der Messstrecke um knapp 16% gesteigert, A1 komme auf fast neun Prozent und Magenta sei noch einmal um mehr als acht Prozent besser geworden, meldet Chip.
Die Steigerungsraten, auf das komplette Netz bezogen, wären im Vergleich zu 5G bescheiden ausgefallen: Drei +4%, Magenta +3% und A1 +2%. Was bei einem sehr gut ausgebauten Mobilfunknetz auch kein Wunder ist.

Up- & Downloadraten

Den schnellsten Download­schnitt haben die Tester im A1-Netz gemessen, 140 MBit/s. Es folgt Magenta mit 102 MBit/s, und Drei erreicht einen Schnitt von 95 MBit/s. Diese Reihung ändert sich auch beim Upload nicht: A1 (120 MBit/s) vor Magenta (93 MBit/s) und Drei (76 MBit/s).

Bei der Verfügbarkeit von „echtem” 5G auf 3,6 GHz (also ohne DSS) ist A1 mit 81,6% abermals vorne, gefolgt von Magenta (78,9%) und Drei (71,4%). Beim Tempo ändert sich das Bild: Mit einem Schnitt von 417 MBit/s liegt Magenta vor A1 mit 416 MBit/s und Drei mit 351 MBit/s. Magenta hat ebenfalls den schnellsten Upload im 5G-Netz: 109 MBit/s vor Drei mit 91 und A1 mit 77 MBit/s. (hk)

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