INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Austrian Standards sorgt für Internationalisierung © Austrian Standards/Peter Tuma

Hohe ­Standards Mit Power ins Jahr 2019: Direktorin Elisabeth Stampfl-Blaha lud zum Neujahrsempfang und zur Verleihung des Living Standards Awards.

© Austrian Standards/Peter Tuma

Hohe ­Standards Mit Power ins Jahr 2019: Direktorin Elisabeth Stampfl-Blaha lud zum Neujahrsempfang und zur Verleihung des Living Standards Awards.

Redaktion 15.02.2019

Austrian Standards sorgt für Internationalisierung

Die aktuellen Projekte der bedeutenden internationalen Drehscheibe für innovatives (Normen-)Know-how.

••• Von Paul Christian Jezek und Chris Radda

Den ersten „starken” Event des Jahres veranstaltete Austrian Standards bereits am 24.1. mit dem schon traditionellen Neujahrsempfang. Dabei wurden fünf Unternehmen mit dem Living Standards Award ausgezeichnet.

„Viele der eingereichten Projekte befassen sich mit Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen der modernen Gesellschaft wie z.B. Aging Society, nachhaltige Rohstoffe für die Energiegewinnung, Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 und Internet of Things”, kommentiert Direktorin Elisabeth Stampfl-Blaha im medianet-Exklusiv­interview.
Der Living Standards Award findet inzwischen auch auf internationaler Ebene großen Anklang. „Wir konnten u.a. Erich Kieck von ISO (Internationale Organisation für Normung), Elena Santiago Cid von den Europäischen Normungsorganisationen CEN und CENELEC sowie Lukas Keller von der Schweizerischen Normen-Vereinigung (SNV) begrüßen.”
Internationale Politik wurde auch betrieben, als das Cooperation Agreement mit der Partnerorganisation „Standardization Administration of China” (SAC) erneuert wurde.
„Wir wollen damit noch mehr zum Abbau von Handelshemmnissen durch verstärkte bilaterale Zusammenarbeit im Bereich der internationalen Standardisierung beitragen”, erklärt Stampfl-Blaha. Insbesondere geht es darum, nationale mit internationalen Standards zu harmonisieren, um Handelshemmnisse abzubauen und den wirtschaftlichen Austausch zwischen Österreich und China voranzutreiben. „Dazu soll es einen umfassenden Wissens- und Erfahrungsaustausch geben.”

Mehr Business mit China

China hat in den vergangenen Jahren sein Engagement in der internationalen Normung im Rahmen der ISO stark ausgebaut und sieht Standardisierung als Teil seiner globalen wirtschaftlichen Expansionsstrategie. Stampfl-Blaha: „Wir sehen die Verstärkung unserer Beziehungen zu China als wesentlichen Beitrag zum Ausbau der Chancen für Österreichs Wirtschaft und zu einer noch festeren Positionierung als Partner für Standardisierung und Innovation.”

Mit dem „Dialogforum Bau” ist Austrian Standards ebenfalls ein Meilenstein gelungen. Zur ersten Jahrestagung für Baurecht und -standards noch im alten Jahr waren rund 140 Experten aus Bauwirtschaft, Recht, Architektur, Ziviltechnik und Wissenschaft sowie Vertreter von Bund, Ländern und Gemeinden gekommen.

Rechtssicher bauen

„Die Diskutanten waren sich ­einig, dass klarere und einfachere Bauregeln in Österreich geschaffen werden müssen. Hierfür ist es notwendig, dass Normen, Gesetze, Vorschriften, Richtlinien, etc. gut aufeinander abgestimmt und eindeutig sowie widerspruchsfrei formuliert sind”, rekapituliert Stampfl-Blaha.

Einigkeit bestand auch bei der Forderung, dass Betroffene von der Politik gehört werden müssen.
Hierfür ist es wichtig, dass der bereits vor drei Jahren begonnene Diskurs weitergeführt wird und sich möglichst viele unterschiedliche Stakeholder und Interessensgruppen daran beteiligen; hierfür hat Austrian Standards auch eine neue Diskussions-Plattform eingerichtet:
www.dialogforumbau.at

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