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Besser als befürchtet © APA/AFP/Roslan Rahman
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Redaktion 08.11.2019

Besser als befürchtet

Diffuse Prophezeiungen über eine baldige Rezession haben sich bis dato nicht bewahrheitet: Die Konjunktur kämpft durchaus tapfer ums Überleben.

Gastbeitrag ••• Von Monika Rosen

Europa

Die Konjunktur der Eurozone hat im 3. Quartal ein Wachstum von 0,2% erreicht und sich damit weiter stabil gezeigt. Für das 4. Quartal ist allerdings mit einer Eintrübung zu rechnen, im Gesamtjahr 2019 sollte ein Wachstum von 1,2% erzielbar sein.

USA ▲

Im Oktober wurden in den USA 128.000 neue Stellen geschaffen, das war besser als erwartet.

Auch die Monate September und August wurden nach oben revidiert. Es gibt zwar Hinweise auf eine Abkühlung im privaten Konsum, aber noch erscheint das Gesamtbild der US-Konjunktur durchaus zufriedenstellend.

Japan

Die japanische Notenbank hat bei ihrer jüngsten Sitzung ihre Bereitschaft zu weiteren Zinssenkungen signalisiert.

Damit hat sie indirekt auch ihrer Besorgnis über die konjunkturelle Entwicklung des Landes Ausdruck verliehen.

China

Die Stimmung im produzierenden Gewerbe in China ist weiter auf Talfahrt, im Oktober wurde der schwächste Wert seit Februar verzeichnet. Im Dienst­leistungsbereich ist die Stimmung sogar so schlecht wie seit Februar 2016 nicht mehr.

Indien

Im laufenden Fiskaljahr (bis März 2020) könnte Indien eventuell „nur” ein Wachstum von knapp über 5% erzielen.

Das wäre eine deutliche Verlangsamung gegenüber früheren Jahren, als Zuwachsraten zwischen 7 und 8% möglich waren.

Lateinamerika

Für Brasilien wird heuer ein Wachstum von rund 1% erwartet. 2020 könnten es dann 2% werden. Da die Inflationsraten ebenfalls zurückgehen, rechnen Experten allgemein mit weiteren Zinssenkungen.

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