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Die Amag-Rekorde © Amag

Ranshofen Mit der Standorterweiterung baut die Amag ihre Rolle als Innovations- und Wachstumspartner weiter aus.

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Ranshofen Mit der Standorterweiterung baut die Amag ihre Rolle als Innovations- und Wachstumspartner weiter aus.

Paul Christian Jezek 03.03.2017

Die Amag-Rekorde

Die Aluminiumspezialisten haben 2016 mehr als 400.000 Tonnen abgesetzt und ihre Ergebnisse weiter gesteigert.

••• Von Paul Christian Jezek

RANSHOFEN. Zum sechsten Mal in Folge verzeichnete die Amag einen Rekordabsatz. Beflügelt von der starken Nachfrage nach Aluminium, insbesondere aus der Transportindustrie, ist der Absatz auf ein Allzeithoch von 405.900 t (+6%) geklettert.

Das Ergebnis nach Ertragsteuern verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 14% (von 40,5 auf 46,3 Mio. €). Der Umsatz lag mit 906,2 Mio. € etwa auf Vorjahresniveau (913,3 Mio. €). Mit der gesteigerten Absatzmenge konnten Effekte aus dem niedrigeren Aluminiumpreis damit nahezu kompensiert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 73,0 Mio. € um 33% über dem Vorjahreswert von 54,7 Mio., das Konzernergebnis nach Ertragsteuern verbesserte sich um 14% von 40,5 auf 46,3 Mio. €.
Mit der für Juni 2017 geplanten Inbetriebnahme des neuen Kaltwalzwerks und weiterer ­Finalanlagen wird ein bedeutender Meilenstein in der strategischen Entwicklung der Amag gesetzt.
Dadurch wird sich die Kapazität für Aluminiumwalzprodukte auf über 300.000 t erhöhen. Unter Berücksichtigung der geplanten Hochlaufkurve wird die Amag daher auch im Geschäftsjahr 2017 von einer weiteren Steigerung des Absatzes profitieren können. „Im Juni werden wir die zweite Stufe unseres Werksausbaus abschließen”, sagt CEO Helmut Wieser. „Damit wird Europas modernstes Aluminiumwalzwerk nach einer Rekordbauzeit von 16 Monaten den Betrieb aufnehmen. Mit der Standorterweiterung entstehen am Standort Ranshofen insgesamt 450 neue Arbeitsplätze, 360 sind hiervon bereits geschaffen worden.”

Kommt der nächste Rekord?

Umsatz und Ergebnis der Amag-Gruppe werden jedoch auch maßgeblich von der Preisentwicklung an den Rohstoff- und Devisenmärkten beeinflusst.

Aufgrund der erfahrungsgemäß hohen Volatilität dieser Märkte ist eine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017 noch verfrüht – insgesamt ist der Vorstand jedoch zuversichtlich, dass beim EBITDA mindestens das Niveau des Geschäftsjahrs 2016 erreicht werden kann.

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