INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Dreimal auf Holz geklopft © Panthermedia.net/Londondeposit

Verstärkung Mit Holzprodukten lässt sich laut dem FV-Obmann der Holzindustrie Österreichs, Herbert Jöbstl, in den Kampf gegen den Klimawandel ziehen.

© Panthermedia.net/Londondeposit

Verstärkung Mit Holzprodukten lässt sich laut dem FV-Obmann der Holzindustrie Österreichs, Herbert Jöbstl, in den Kampf gegen den Klimawandel ziehen.

Redaktion 21.10.2022

Dreimal auf Holz geklopft

Der Fachverband der Holzindustrie begrüßt die Aussagen des Umweltkontrollberichts zur konstruktiven Rolle des Waldes.

WIEN. Alle drei Jahre analysiert der Umweltkontrollbericht die Umweltsituation in Österreich. In der nun 13. Auflage des Berichts, erstellt vom Umweltbundesamt im Auftrag des Klimaschutzministeriums, werden Wald und Holzprodukte als Netto-Senke für CO2 benannt, Holzprodukten wird auch zugesprochen, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu stärken sowie einen weiteren Kohlenstoffvorrat aufzubauen. Schließlich würdigt der Bericht den im Vergleich zu Produkten aus anderen Rohstoffen geringen CO2-Fußabdruck.

Empfehlung des Fachverbands

„Es ist sehr erfreulich, dass das Umweltbundesamt als Think-Tank des Bundesministeriums für Klimaschutz und Umwelt den Beitrag unserer Holzprodukte für den Klimaschutz würdigt. Umso wichtiger ist es nun, die nachhaltige Waldbewirtschaftung als Grundlage für die klimaschonende Holzverwendung zu stärken. Der Umweltkontrollbericht stärkt hoffentlich das Engagement der Bundesregierung auf EU-Ebene in den aktuellen Verhandlungen rund um die EU-Waldstrategie 2030”, kommentiert Herbert Jöbstl, Obmann des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs, den Bericht.

Nachhaltige Wälder gefragt

Aber der Klimawandel setze die Wälder unter Druck, auch das attestiert der Umweltkontrollbericht. Daher sei eine aktive und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder von großer Bedeutung, um sie als natürliche CO2-Senke zu stärken und Rohstoffquelle zu erhalten. „Biodiversität und Waldwirtschaft sind keine Gegensätze,” betont Jöbstl und fährt fort: „Bewirtschaftete Wälder sind für die klimatischen und ökologischen Herausforderungen besser gerüstet als sich selbst überlassene Wälder. Aktives Forstmanagement erhöht die Regenerierungsfähigkeit des Ökosystems Wald rascher und gezielter als natürliche Prozesse, für die der Klimawandel zu schnell fortschreitet.” (hk)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL