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Es wird immer gefährlicher © PantherMedia/Sergey Nivens

Cyberangriffe bringen immer häufiger Unternehmen in Bedrängnis und verursachen Schäden in Millionenhöhe.

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Cyberangriffe bringen immer häufiger Unternehmen in Bedrängnis und verursachen Schäden in Millionenhöhe.

Paul Christian Jezek 06.10.2017

Es wird immer gefährlicher

Die Anzahl der Datendiebstähle in österreichischen Unternehmen steigt weiter an – fast jedes zweite (!) war bereits Opfer einer Attacke.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. In Österreich gibt es jährlich bereits mehr als 13.000 Anzeigen wegen Cyberkriminalität. Fast jedes zweite heimische Unternehmen (44%) ist in den vergangenen Jahren Opfer von Spionage oder Datendiebstahl geworden, knapp ein Drittel (30%) sogar mehrfach.

Die mit Abstand meisten Attacken gab es in den vergangenen fünf Jahren im Personalbereich (41%), gefolgt von Vertrieb (27%) und Finanzwesen (16%).
Das sind die Ergebnisse einer Studie der Beratungsorganisation EY, für die Geschäftsführer sowie Führungskräfte aus IT-Sicherheit und Datenschutz von 100 österreichischen Unternehmen befragt wurden.

Geld als wichtigstes Motiv

Mehr als drei von vier identifizierten Angriffen (77%) zielten auf finanzielle Vorteile ab. Jedes sechste Unternehmen in Öster­reich (17%) war bereits mit Erpressungsversuchen von Angreifern konfrontiert; rund ein Drittel (36%) davon verweigerte die Zahlung, 2% zahlten, 62% ­gaben dazu keine Auskunft.

Den Schaden durch Cyberan­griffe und Datendiebstahl schätzen 51% der Firmen auf bis zu 50.000 €, bei 6% ging dieser sogar bis zu 500.000 €; bei einem Fünftel (20%) konnte die Schadens­höhe nicht festgestellt werden.

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