INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Holz automatisch gut im Griff © Beckhoff

Automation Schnelle Ver­fügbarkeit bei maximaler Individualisierung und hohe Produktionseffizienz sind die Heraus­forderungen, vor denen die Möbelindustrie und mit ihr die Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen stehen.

© Beckhoff

Automation Schnelle Ver­fügbarkeit bei maximaler Individualisierung und hohe Produktionseffizienz sind die Heraus­forderungen, vor denen die Möbelindustrie und mit ihr die Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen stehen.

Redaktion 14.06.2019

Holz automatisch gut im Griff

Die Möbelindustrie greift zielgruppenorientiert Trends und Moden auf und lässt kaum Kundenwünsche offen.

BÜRS. Die Schnelllebigkeit wechselnder Wohnstile ebenso wie die Wettbewerbssituation verpflichten die Möbelindustrie auf variable Lieferprogramme: Stückzahl 1 in der Fertigung ist inzwischen eine gängige Forderung an die Möbelindustrie und ihre Zulieferer – natürlich bei maximalem Teiledurchsatz.

Hier ist der Maschinen- und Anlagenbau gefordert, der immer leistungsfähigere, flexiblere und höher automatisierte Anlagen liefern muss, die es den Möbelherstellern erlauben, weiter höchste Qualität zu marktgerechten Preisen zu liefern.
Am gesamten Produktionsprozess der Möbelfertigung ist eine Vielzahl funktionell unterschiedlicher Maschinen beteiligt, mit hohen Anforderungen an deren Leistung und Flexibilität. Vor allem dem Datenmanagement kommt in der industriellen Fertigung eine zunehmend wichtige Rolle zu, und der Maschinenbau muss den Spagat zwischen höchster Leistungsfähigkeit, niedrigen Kosten und bestmöglicher Integration in die jeweilige Produktionsstruktur bei weiterhin einfacher Bedienbarkeit vollbringen.

Automatisierungslösungen

Dazu bedarf es anno 2019 einer PC-basierten Steuerung, die PLC-, NC/CNC-, Strecken- und Kurvenscheibenfunktionalitäten auf einer Hardware vereint bzw. durch Softwaremodule abbildet.

Die Portierung aller ­Funktionen auf eine PC-Hardware vereinfacht zudem den Datentransport – üblicherweise über Ethernet – zu Produktionsdatenbanken und ERP-Systemen. Die gute Skalierbarkeit der PC-Hardware macht den Einsatz dieser Technik inzwischen auch für „Low Cost”-Maschinen wirtschaftlich interessant und ermöglicht den durchgängigen Einsatz einer Technologie über alle Maschinenlinien und -typen hinweg.
Beim Spezialisten Beckhoff umfasst das einschlägige Produktspektrum die Hauptbereiche Industrie-PC, I/O- und Feldbuskomponenten, Antriebstechnik und Automatisierungssoftware. Für alle Bereiche stehen Produktlinien zur Verfügung, die als Einzelkomponenten oder im Verbund, als ein vollständiges, aufeinander abgestimmtes Steuerungssystem, fungieren.
Welcher Maschinentyp auch automatisiert werden muss, die Hardware der Steuerungstechnik besteht aus einem Industrie-PC, EtherCAT als hochperformantem Bussystem, dezentralen I/Os und Antrieben – alles andere wird in der Software abgebildet. (pj)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL