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Im Trigos-Finale © M-tec

Bis 29. Juni 2022 muss die Jury aus dem Kreis der Nominierten eine Wahl treffen, denn da werden die Sieger präsentiert.

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Bis 29. Juni 2022 muss die Jury aus dem Kreis der Nominierten eine Wahl treffen, denn da werden die Sieger präsentiert.

Redaktion 10.06.2022

Im Trigos-Finale

Nicht alles, wo „nachhaltig” draufsteht, ist es auch. Außer bei dem Preis, der die Kernthemen des Begriffs prämiert.

WIEN. „Als Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften bietet der Trigos jenen Unternehmen eine Bühne, die für eine ‚enkeltaugliche' Zukunft sorgen. Aus über 130 Einreichungen sind 19 Unternehmen für den diesjährigen Trigos nominiert worden”, sagt Hanspeter Wirth, Projektleiter des renommierten Preises, und stellt die Nominierten kurz vor.

In der Kategorie „Vorbildliche Projekte” rittern die AdlerWerk Lackfabrik Johann Berghofer mit ihrem green-Sortiment sowie Cradle to Cradle zertifizierten Produkten, Mondi Frantschach mit „performing monoloop”, einem Verpackungsprodukt, das den CO2-Fußabdruck um 70% reduziert, und die Gebrüder Woerle mit ihrem Biodiversitätsprojekt „Artenvielfalt in Bauernhand”.
Die alchemia-nova GmbH steht in der Kategorie „Internationales Engagement” mit „Hydrousa” zur Reduktion von Wasserknappheit in der Endauswahl, ebenso wie Lohmann & Rauscher mit „Empowerment und Training für Wundmanagement in Malaysia” und das Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z mit „Repairs4Future” gegen die Wegwerfgesellschft. Dagegen kämpft auch refurbed mit generalüberholten Elektrogeräten – allerdings in „Social Innovation & Future Challenges”, gemeinsam mit dem Start­up öKlo, Vermieter und Verkäufer mobiler Kompost-Toiletten, und Three Coins, Vermittler von Finanzkompetenz .
In der Kategorie betreffend Initiativen für Mitarbeitende finden sich die Knapp AG, Markas und Tele Haase Steuergeräte; „Regionale Wertschaffung” machen sich FreuRaum eG, Gesellschaft für Beratung zur mobilen Schlachtung und Marktplatz Mittelkärnten untereinander aus.

Klima im Fokus

Gleich vier Nominierte haben es in die Kategorie „Klimaschutz” geschafft: Hilber Solar überzeugte mit „Agro Solar”, einer Photovoltaikanlage für landwirtschaftlichen Flächen, M-Tec Energie.Innovativ mit „E-Smart: Energie clever managen” zur intelligenten Energienutzung; die Rabmer Gruppe hat ein Konzept entwickelt, das Energie aus Abwasser gewinnt, und Velux die Nachhaltigkeitsstrategie „Das ist unsere Natur” mit dem Ziel, bis 2041 CO2-neutral zu sein und bis dahin CO2 zumindest massiv einzusparen. (hk)

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