INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Jetzt wird’s total nachhaltig © Werner Streitfelder

ÖkoLogisch Harald Hauke, Frank Dicker, Erwin Janda (v.l.). „Als führender Akteur am heimischen Recyclingmarkt bündeln wir unsere Kräfte und bieten 360-Grad-Kreislaufwirtschaft aus einer Hand.”

© Werner Streitfelder

ÖkoLogisch Harald Hauke, Frank Dicker, Erwin Janda (v.l.). „Als führender Akteur am heimischen Recyclingmarkt bündeln wir unsere Kräfte und bieten 360-Grad-Kreislaufwirtschaft aus einer Hand.”

Redaktion 16.11.2018

Jetzt wird’s total nachhaltig

Die ARA bündelt ihre Kräfte zum Leistungsportfolio ARAplus und offeriert damit 360°-Kreislaufwirtschaft.

••• Von Paul Christian Jezek und Chris Radda

WIEN. Verpackungsdesign wird in Zukunft eine ganz wesentliche Voraussetzung zur Erreichung der hohen EU-Recyclingziele sein. Mit „ARA Circular Design” können schon heute Verpackungen „EU-fit” werden. Das neue EU-Kreislaufwirtschaftspaket und die Kunststoffstrategie setzen deutlich höhere Ziele für Kunststoffrecycling (50% im Jahr 2025) und verlangen auch eine 100%ige Recyclingfähigkeit dieser Verpackungen bis 2030.

Weitreichende Digitalisierung und die konsequente Orientierung an Nachhaltigkeitskriterien sollen für unbürokratische und in jeder Hinsicht wertvolle Leistungen sorgen und ARAplus zum „preferred partner” für nachhaltige Kreislaufwirtschaft in Österreich machen. Deshalb wurden die ARA-Tochterunternehmen ARES GmbH, LogMan GmbH und NetMan mit der ARAplus GmbH verschmolzen, die nun als Spezialist für die Entpflichtung von Verpackungen und Elektro-Altgeräten, Abfall- und Stoffstrommanagement, Logistik und Digitalisierung agiert.
Dieses Gesamtportfolio wird ab sofort von drei Geschäftsführern gesteuert: Harald Hauke von Austria Glas Recycling für die Bereiche ARA Circular Design, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Frank Dicker für Entpflichtung und Kundenmanagement sowie Erwin Janda für den Bereich Abfall- und Stoffstrommanagement.

Gesellschaftlicher Mehrwert

„ARA Circular Design ist ein zentrales Element der Kreislaufwirtschaft”, sagt Harald Hauke im Exklusivinterview mit media­net. „Unser Ziel besteht darin, neben einem unternehmerischen auch einen gesellschaftlichen Mehrwert zu generieren. Partner von ARAplus können in ihrer betrieblichen Nachhaltigkeitsagenda den Punkt Kreislaufwirtschaft bereits auf ‚grün' setzen.”

In seiner Eigenschaft als AGR-Chef kann Hauke auf mehr als 21 Milliarden (!) Glasverpackungen hinweisen, die seit mehr als vier Jahrzehnten gesammelt und den Glaswerken als Rohstoff übergeben wurden. Dass Österreich schon seit Jahrzehnten als Umweltmusterland gilt, bestätigt Frank Dicker: „Unsere Umwelttechnologie ist weltweit gefragt. Und: Österreich ist ein ressourcenarmes Land. Es ist unsere Vision, in der EU führend in der Kreislaufwirtschaft zu werden – das stärkt die heimischen Unternehmen im Wettbewerb um Rohstoffe und sichert unseren Wohlstand.”
Allerdings: Selbst in unserer Alpenrepublik mit ihren traditionell hohen Recyclingquoten und der recyclingbegeisterten Bevölkerung müssen die Leistungen noch weiter gesteigert werden, verlangen die drei Geschäftsführer unisono.
„Das gelingt nur in zielgerichteter Kooperation von Gesetzgebung, Kommunen und Wirtschaft”, weiß Erwin Janda. „Als ARAplus bieten wir unseren Kunden ein Portfolio, das auf die großen Herausforderungen zugeschnitten ist, die mit dem EU-Kreislaufwirtschaftspaket auf die österreichischen Unternehmen zukommen.”

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL