INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Jobmotor und Rückgrat der Austro-Industrie © FMMI/Fachverband Metalltechnische Industrie/APA-Fotoservice

Der Export der Metalltechnischen Industrie ist 2005–18 um 157% gestiegen.

© FMMI/Fachverband Metalltechnische Industrie/APA-Fotoservice

Der Export der Metalltechnischen Industrie ist 2005–18 um 157% gestiegen.

Redaktion 17.04.2020

Jobmotor und Rückgrat der Austro-Industrie

Die Metalltechnische Industrie sorgt für fast ein Drittel aller ­Industriejobs und 40 Prozent der Lehrplätze in der Industrie.

WIEN. Die Metalltechnische Industrie ist Österreichs stärkste Branche mit mehr als 1.200 Unternehmen aus den Industriezweigen Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlbau, Metallwaren und Gießerei.

Die exportorientierte Branche ist mittelständisch strukturiert, besteht zu mehr als 85% aus ­Familienbetrieben und ist für ein Viertel aller österreichischen Exporte verantwortlich.

Viele Weltmarktführer

Der Fokus der Metalltechnischen Industrie liegt auf Innovation und technischem Vorsprung, zahlreiche Betriebe sind Weltmarktführer in ihrem Bereichen (Hidden Champions) wie Präzisionswerkzeuge, Seilbahnen, Recycling- und Spritzgussmaschinen, Energie- und Gebäudetechnologie, Aluminiumverpackungen, Maschinen für die Skierzeugung, für die Waffel- und Kekserzeugung u.v.m.

Die Metalltechnische Industrie beschäftigt direkt rund 135.000 Menschen (= 30% der industriellen Jobs) und sichert damit indirekt an die 250.000 Arbeitsplätze in Österreich.

Innovation baut auf Tradition

80 Prozent der Betriebe der Metalltechnischen Industrie sind KMU, 85 Prozent Familienbetriebe. Diese sind oft schon seit Generationen fest in ihrer Region verankert und leisten einen wesentlichen Beitrag, den Produktionsstandort Österreich zu sichern.

80 Prozent der heimischen Produktion gehen in den Export.
Nur Dänemark und die Schweiz führen pro Kopf mehr Maschinen aus als Östereich. (pj)

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