INDUSTRIAL TECHNOLOGY
KI pusht Software © SCCH/Gustav Lehner

Bernhard Moser, SCCH, Irene Auffret, AVI Systems, Landesrat Markus Achleitner, Klaus Pirklbauer, SCCH (v.l.).

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Bernhard Moser, SCCH, Irene Auffret, AVI Systems, Landesrat Markus Achleitner, Klaus Pirklbauer, SCCH (v.l.).

Redaktion 31.05.2019

KI pusht Software

Digitale Transformation soll Oberösterreichs Wirtschafts- und Forschungsstrategie #UpperVision 2030 beflügeln.

LINZ. Wird das Voranschreiten von Künstlicher Intelligenz (KI) die Software-Entwicklung revolutionieren oder ist es umgekehrt? Mit dieser Fragestellung, der Zukunft des Software Engineerings und dem enormen Potenzial von KI in der Anwendung befassten sich rund 100 Fachexperten beim Software Research Day am 15. Mai in der Tabak­fabrik, veranstaltet von der Software Competence Center GmbH (SCCH).

Besonders spannend war die „Ideengreißlerei” mit etlichen Start-ups, die ihre innovativen Lösungen präsentierten: Die AVISystems GmbH beschäftigt sich mit funktionaler Sicherheit (Safety) und KI und bezeichnet ihre Produkte daher als „Safe-AI”; das Spektrum reicht vom autonomen Fahren und Fahrassistenzsystemen bis zur Industrie 4.0.
Mit deepRetail hat die 7lytix GmbH eine Software für Retailer entwickelt, die Data Science und modernste KI-Methoden wie Machine Learning bzw. Deep Learning, neuronale Netze, etc. vereint und so treffsichere Prognosen berechnet.
Die Tributech Solutions GmbH bietet mit „Data Access Kit” eine Lösung zum direkten Austausch von verifizierten Maschinendaten z.B. zwischen Lieferanten und Kunden und dient dadurch als Basis für die Entwicklung digitaler Wertschöpfungsketten.
Die Entwickler von TrueSize forschen an einer AI, um eine globale Vermessung exakter Körpermessdaten zu ermöglichen.

Weitere drei Top-Start-ups

Smartricity ist eine auf Machine Learning basierende Plattformlösung für Energieeffizienz in Privathaushalten. Mit einer kostenlosen Web-App erfährt der Nutzer anhand weniger Angaben zu Geräten und Demografie, wo Stromfresser versteckt sind, wie viel sie pro Jahr kosten, wie viel sich durch ein energieeffizienteres Neugerät einsparen lässt und nach welchem Zeitraum sich die Neuanschaffung lohnt.

Die Lösung der Innospot GmbH findet KI-unterstützt weltweit ca. 450.000 Start-ups.
FireStart ist eine Software­plattform zur Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen; die Business Process Management (BPM)-Plattform wurde u.a. im Rahmen gemeinsamer F&E-Kooperationen mit dem SCCH entwickelt. (pj)

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