INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Modulare Getriebebaureihen und elektrische Aktuatoren Linak
Linak

Redaktion 04.05.2016

Modulare Getriebebaureihen und elektrische Aktuatoren

Weitere Key-Player von der Branchenleitmesse „SMART Automation Austria“

Die neue modulare Getriebebaureihe „alpha Value Line“ von WITTENSTEIN alpha vereint Effizienz, Flexibilität, schnelle Verfügbarkeit und höchste Zuverlässigkeit. Sie umfasst insgesamt fünf verschiedene Produktvarianten mit unterschiedlichen Abtriebsschnittstellen, die individuell auf die jeweiligen Kundenanforderungen abgestimmt sind. Besonders geeignet ist die neue Produktfamilie für mittlere Anforderungen an Präzision, Dynamik und Leistungsdichte oder für den Einsatz in Sekundärachsen im High End-Bereich. Möglich sind verschiedene Produktausführungen beispielsweise als HIGH TORQUE-Variante, mit Kupplungen oder als Linearsystem. WITTENSTEIN alpha bietet somit umfassende Antriebslösungen für jede Achse und in allen Performancebereichen.

Erstmals voll skalierbar: Die Servoaktuatoren-Plattform „premo“ steht für höchste konstruktive Flexibilität, doppelte Leistungsdichte auf minimiertem Bauraum, mehr Produktivität sowie optimierte Energieeffizienz auch dank digitaler Einkabeltechnologie, wie ebenfalls zur „SMART“ gezeigt wird. Mit premo stellt WITTENSTEIN motion control eine in vielerlei Hinsicht neue Generation von Servoaktuatoren vor. Motoren und Getriebe mit applikationsgerecht abgestuften Leistungsmerkmalen können modular zu individuellen Motor-Getriebe-Einheiten konfiguriert werden. Ermöglicht wird diese Flexibilität durch ein ausgeklügeltes modulares Konfigurationskonzept. Dieses Flex-Modulsystem setzt zusammen mit verschiedenen neuen Konstruktionsprinzipien einen neuen Maßstab hinsichtlich Baugröße und Leistungsdichte bei Servoaktuatoren. Entsprechend individueller bzw. applikationsspezifischer unterschiedlicher Automatisierungs- und Integrationswünsche stehen aktuell verschiedene Produktlinien – base line, advanced line und high line – zur Verfügung. Ab Mitte 2016 werden zudem branchenspezifische premo-Ausführungen die besonderen Leistungs- und Umfeldanforderungen anspruchsvoller Zielapplikationen erfüllen.

LINAK GmbH

Elektrische Aktuatoren haben gegenüber hydraulischen und pneumatischen Systemen einen entscheidenden Vorteil: die einfache Integration in ein elektronisches Steuerungssystem. LINAK Antriebe mit einer integrierten Steuerung machen diese Integration noch einfacher – die Konfiguration wird noch bequemer. Neben den Standardantrieben bietet LINAK Antriebe mit einer integrierten Steuerung in vier unterschiedlichen Versionen an: Die Option IC Basic bietet über die klassischen Vorteile eines Verstellantriebes von LINAK noch zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie einen Überlastschutz. Der Antrieb wird auf Wunsch vorkonfiguriert und ist damit direkt einsetzbar für die jeweilige Anwendung. Eine Lagerückmeldung ist mit Hilfe eines Impulsgebers oder eines Analogsignals möglich.

Eine weitere Variante ist IC Advanced. Mit Hilfe eines USB-Kabels lässt sich ein Verstellantrieb mit der Option IC Advanced für die jeweilige Anwendung exakt konfigurieren. Möglich macht das die LINAK BusLink Software. Der Nutzer kann mit dieser Software verschiedene Parameter wie zum Beispiel die Stromabschaltung, virtuelle Endstops oder eine Auswahl verschiedener Lagerückmeldungsoptionen am Antrieb einstellen. Die Geschwindigkeit, mit der die Spindel ein- und ausfährt lässt sich ebenfalls festlegen. Darüber hinaus bietet die Software die Möglichkeit, den Antrieb auszulesen. Wie oft wurde der Antrieb ein- und ausgefahren? Welche Last wurde bewegt? Ausfallursache im Fehlerfall? So ergeben sich wertvolle Daten für den Servicefall. Die Option IC Parallel ist besonders hilfreich, wenn in einer Anwendung die Verstellantriebe parallel verfahren müssen. Die LINAK Antriebe erkennen sich in diesem Fall untereinander. Hierdurch können bis zu acht Antriebe im System verfahren werden. Zusätzliche Steuerungen und eine aufwendige Verkabelung sind nicht notwendig. Schließlich bietet die IC-Bus Option die Möglichkeit, die LINAK Antriebe in ein bestehendes BUS-System ohne weitere Hardware zu integrieren. Mit dieser Option stehen weitere Konfigurations- und erweiterte Überwachungsfunktionen zur Verfügung. Je nach Anwendung werden die Antriebe entweder mit Modbus oder LINbus geliefert.

Dunkermotoren GmbH

Seit fast zwei Jahrzehnten ist Dunkermotoren als Vorreiter bekannt, wenn es um bürstenlose Gleichstrommotoren mit vollständig integrierter Steuerungselektronik im Leistungsbereich bis 550 Watt geht. Mit dem BG 75 DMC (Direct Mains Connection) ist es dem Unternehmen gelungen, ein externes Netzteil überflüssig zu machen und dessen Funktionalität im Motorgehäuse unterzubringen. Der 550 Watt starke BG 75 DMC beinhaltet neben der Leitungselektronik, der Steuerungs- und Positionierelektronik, SPS Funktionen, Busanbindung und vielfältige Geber- sowie Bremsen-Optionen zukünftig auch das Netzteil. Die aufgezählten Komponenten haben vor zwanzig Jahren einen kleinen Schaltschrank gefüllt; jetzt sind diese komplett im Motorgehäuse vereint.

Je nach Anwendungsfall kann ein Schaltschrank komplett überflüssig werden. Um einen größtmöglichen Kundennutzen zu erreichen, wurde auch die Blindleistungskompensation integriert und auf Wunsch kann der Motor auch bei Bremsvorgängen Energie zurück ins Netz speisen. Damit kann auf eine aufwändige externe Blindleistungskompensation und in vielen Fällen auf einen Bremswiderstand verzichtet werden. Der Begriff ‚Einkabel-Lösung‘ bezieht sich beim BG 75 DMC nicht nur auf die Verbindung zwischen Motor und Antriebsregler, sondern auf den kompletten Antrieb bis hin zur 230 VAC Versorgung! Der Antrieb ist darüber hinaus mit perfekt abgestimmten Planeten- und Schneckengetrieben verfügbar.

Michael Koch GmbH

„Managing DC Link Energy“ ist der Slogan, unter dem die Michael Koch GmbH inzwischen eine Reihe von Produkten anbietet, die elektrische Antriebe in Sachen Energie unterstützen. Neben den besonders sicheren Bremswiderständen bietet Koch Energiespeicherlösungen für Drive Controller an, die in Summe deutlich Kosten reduzieren, wie zur „SMART“ demonstriert wird. Der DES (Dynamischer Energiespeicher) spart bis 50 Prozent Energie und ermöglicht gleichzeitig, die Taktfrequenz zu erhöhen. Er sorgt somit für mehr Ausbringungsleistung in der gleichen Zeit. Zusätzlich wird dank des DES die Lebensdauer von Antrieben verlängert. In seiner Standardausführung besitzt das aktive Puffermodul eine Speicherkapazität von rund 1,6 Kilojoule. Die DEV (Dynamische Energieversorgung) bringt bei Netzausfall genügend Energie, um die Maschine kontrolliert zum Stillstand zu bringen. Sie kann die Anwendung sogar bis zu einem gewissen Maß weiterarbeiten lassen. Das hängt ganz von der jeweiligen Anforderung ab. Zudem ist mit der DEV, die als Kurzzeit-USV für Drive Controller dient, ein problemloses Wiederanfahren nach Stromausfall möglich. Die Standardausführung bringt eine Speicherkapazität von rund zwei Kilojoule mit.

Die DEK (Dynamische Energiespeicherkombination) macht die Drillinge komplett. Die DEK ist die sinnvolle Kombination aus DES und DEV und vereint alle Vorteile in einem Gerät. Sie kann sowohl Bremsenergie puffern wie auch Spannungsschwankungen bis hin zur Netzunterbrechung im Rahmen seiner Speichergröße ausgleichen. Möglich macht dies die Aufteilung des Speichers in einen Bereich für das dynamische Managen der Bremsenergie und einen für die Energie der Kurzzeit-USV. Alle Energiespeicher sind durch Parallelschaltung mehrerer Geräte oder die Erweiterung mittels Erweiterungsmodulen (EM) auch für Anwendungen mit größeren Energieanforderungen einsetzbar.

Die Dynamischen Energiespeicherlösungen von Koch sind nach dem Motto „Plug and Play“ einfach umzusetzen. Die Energiespeicher, die in der Handhabung so einfach wie ein Bremswiderstand sind, werden mit drei Litzen angeschlossen und schon kann es losgehen. Mehr Arbeitsschritte sind für den Nutzer nicht erforderlich, da die Speicher sich von Beginn an selbstständig regeln. Sie eignen sich für viele Anwendungen in der elektrischen Antriebstechnik und sind ausgelegt für Drive Controller mit Zwischenkreisspannungen bis 800 Volt DC, die über einen direkten Zwischenkreisanschluss verfügen. Die Energiespeichermodule sind mit jedem gängigen Umrichtertyp einsetzbar. Die Drillinge gibt es auch für einphasige Umrichter, genannt KES, KEV und KEK für eine maximale Spannung im Gleichstromzwischenkreis von 600 Volt DC, bei einer maximalen Leistung von rund 10 kW, Energiemengen von gut 1,3 bzw. 1,6 Kilojoule. Mit der Dynamischen Energiespeicherfamilie gelingt cleveres Energiemanagement von Drives ohne großen Aufwand. Spannungsschwankungen und Netzunterbrechungen verlieren dadurch ihren Schrecken – und das bei überschaubar geringem Investitionsaufwand.

Binder Austria GmbH

Mit dem M12-Steckverbinder für den Outdoor-Einsatz bietet Binder ein neues Produkt im Bereich der Automatisierungstechnik. M12 Steckverbinder haben besonders für die Sensorik, Aktorik und die Industrie durch ihre kompakte Bauweise und ihre Schutzarten eine große Bedeutung. Durch den Einsatz von UV-beständigen Kunststoffen, Dichtungsmaterialien und Edelstahl weist die Produktneuheit eine hohe Temperatur- und Medienbeständigkeit auf. Gerade für den Einsatz im Freien ist dies besonders wichtig, da die Steckverbinder hoher UV-Strahlung, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, Regen, Schnee und Ozonbelastung ausgesetzt sind. Durch die Kabelverschraubung werden die Schutzart IP68 und IP69K erreicht.

Zusätzlich wird durch die montierte, unverlierbare Schutzkappe, die auch im ungesteckten Zustand abdichtet, ein sicherer Langzeiteinsatz für den Außenbereich gewährleistet. Dank der zugehörigen Flanschsteckverbinder aus Edelstahlgehäuse M16 x 1,5 Befestigungsgewinde und zugehöriger Schutzkappe ist der Steckverbinder optimal für den Outdoor-Einsatz geeignet. Der Bereich Power indes umfasst bei Binder Steckverbinder der Schutzarten IP40-IP69K, welche durch ihre Eigenschaften besonders gut für den Maschinenbau geeignet sind. Diese und weitere Neuheiten sind am Stand des Anbieters zu begutachten.

ESCHA Bauelemente GmbH

Der Steckverbinder- und Gehäusespezialist ESCHA präsentiert auf der diesjährigen „SMART“ in Wien neue Verteilerkomponenten für sein Produktprogramm namens ‚M12x1 Power‘ sowie preisoptimierte RJ45-Patchcords in Industriequalität für die Verdrahtung im Schaltschrank. Die neuen Leistungsverteiler M12x1 Power ergänzen das bereits erhältliche Steckverbinder-Portfolio und ermöglichen eine sichere Leistungsübertragung über die kompakte und industriell bewährte M12x1-Schnittstelle. Mit den Verteilern lässt sich erstmals eine serielle Power-Struktur umsetzen, die der Bus-Struktur folgt. Powerverteiler mit S-Codierung eignen sich insbesondere für Wechselstromanwendungen (AC-Applikationen mit bis zu 12A / 630V), während die Verteiler mit T-Codierung für Gleichstromanwendungen (DC-Applikationen mit bis zu 12A / 63V) ausgelegt sind. Die Anordnung der M12x1-Anschlüsse (Kupplung oder Stecker) ist in diversen Konfigurationen möglich, wodurch die Powerverteiler eine hohe Varianz und Variabilität bieten.

Des Weiteren präsentiert ESCHA kosten- und preisoptimierte RJ45-Steckverbinder für typische Patchcord-Anwendungen. Diese eignen sich sowohl für den industriellen Einsatz, als auch für eine strukturierte Gebäudeverkabelung. ESCHA hat zwei neue Produktserien aufgelegt: einmal mit PVC-Leitungsqualität für CAT5e-Applikationen und einmal mit FRNC-Leitungsqualität für CAT6A-Anwendungen. Hierbei handelt es sich jeweils um vierpaarige AWG26-Leitungen, die in sechs verschiedenen Farben erhältlich sein werden (grau, schwarz, gelb, rot, blau, grün). Je nach Kundenwunsch liefert ESCHA individuelle Längen von 0,3 m bis 50 m. Die neuen RJ45-Patchcords sind IP20 getestet.

HellermannTyton GmbH

Leitungen, die in weniger als einer Sekunde gebündelt werden, schwimmende Kabelbinder und noch mehr Innovationen rund ums Kabel finden Besucherinnen und Besucher bei HellermannTyton. Als Komponentenanbieter und verlässlicher Partner für die großen Player der Prozessautomatisierung ist der Begriff der Industrie 4.0 auch für HellermannTyton kein Fremdwort. Ausgelegt auf leichte Integration in Produktionsprozesse sind unter anderem die aus langjährigen Kundenerfahrungen entwickelten Autotool-Verarbeitungsgeräte von HellermannTyton, die mobil oder stationär verwendet werden können. Wer große Stückzahlen bündeln oder befestigen muss und dabei Wert auf hohe Qualität und eine zeitsparende Lösung legt, wird vom neuen elektrisch betriebenen Verarbeitungswerkzeug für Kabelbinder, dem Autotool 2000 CPK überzeugt sein. Das Besondere daran ist die Möglichkeit, prozessrelevante Parameter zu steuern und zu überwachen. Damit sind eine konstante Abbindekraft, Reproduzierbarkeit und eine hohe Qualität gewährleistet.

Die ultrakurze Zykluszeit von nur 0,8 Sek. für das vollautomatische Umwickeln, Einfädeln, Spannen und Abschneiden des Kabelbinders auf Knopfdruck kann man am Messestand selbst überprüfen. Spezielle Kabelbinder aus dem Hause HellermannTyton sind nicht nur leichter als Wasser, sondern auch detektierbar. Da Verunreinigungen in Lebensmitteln, Getränken oder Pharmazeutika durch Kunststoff für das produzierende Unternehmen und dessen Marke eine enorme Gefahr darstellen, hat sich die Produktentwicklung von HellermannTyton zum Ziel gesetzt, Produkte zu schaffen, die im Rahmen eines HACCP Prozesses verwendbar sind und somit zu Produktionen sicherer Lebensmittel beitragen. Neben Kabelbindern sind auch Produkte rund um den Kabelschutz wie die HelaWrap Produktfamilie sowie Spiralschläuche und Befestigungssockel im Portfolio. Familienzuwachs gibt es bei HellermannTyton im Bereich Kabelreparatur, -schutz und -verbindungslösungen: durch die Aufnahme der Marke RELICON in das Produktportfolio werden nun auch innovative Gießharze und Gelsysteme angeboten.

R.O.S. Austria GmbH

Beschädigte Regalstützen – z.B. durch einen Gabelstapler – stellen ein relevantes Sicherheitsrisiko für Mensch und Ware dar. Mit einem patentierten Verfahren der Kaltverformung können diese von Teams der Firma R.O.S. Austria unter voller Beladung kostengünstig repariert werden. Mittels Hydraulik und eigens gefertigten Werkzeugen für jeden Regaltyp werden die Stützen wieder in ihre Originalform gepresst. Ihre ursprüngliche Belastbarkeit ist damit wieder zertifiziert gegeben. Das teure Austauschen von Regalstützen mit Entladung, Ab- und Aufbau des Regals entfällt, der laufende Betrieb wird nicht unterbrochen.

acs engineering GmbH

Das Internet of Things (IoT) ist momentan in aller Munde. Im IoT-Konzept kommunizieren „Dinge“ respektive intelligente Objekte, in Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) miteinander. Viele Konzepte und Lösungen werden gegenwärtig entwickelt und als Initialprojekte gestartet. Die acs engineering GmbH hat diese Thematik mit dem entsprechenden Know-How in einigen Projekten bereits erfolgreich realisiert. Als Systemintegrator setzt acs im Bereich der Automatisierungstechnik auf zwei renommierte Standard-Produkte: Die Firma Schneider Electric bietet mit dem Wonderware Portfolio als System-Plattform optimale Voraussetzungen, um Schnittstellen und Datenformate „I4.0“ systemkonform umzusetzen und zu verarbeiten. Schneider Electric wird in Kürze auch einen MQTT Server releasen.

MQTT wird von Vielen als wichtigstes IoT Standardprotokoll angesehen. Als revolutionär gilt die Webvisualisierung „atvise“ mit ihrem Konzept in der Automatisierungslandschaft. Entsprechend den Vorgaben der Industrie 4.0 werden Rechner als Bedienstationen nicht mehr benötigt und gehören der Vergangenheit an. Einzig ein Standard-Browser wird als Bedien- und Beobachtungsstation benötigt, dabei spielt es keine Rolle, ob dieser Browser von einem Smart-Device oder einem Rechner gestartet wird. Beide Systeme haben standardmäßig eine OPC-UA Schnittstelle an Bord. Somit können Daten ohne zusätzliche Software, direkt mit Steuerungen kommunizieren. Immer mehr namhafte Steuerungshersteller bieten bereits eine OPC-UA Schnittstelle „on board“ an und ermöglichen somit Kommunikation unabhängig von Software und Hersteller. Details und konkrete Lösungen dazu finden sich bei den Experten am Messestand der acs engineering GmbH.

WSCAD electronic GmbH

Das neue Zauberwort für mehr Geschwindigkeit und kürzere Entwicklungszeiten heißt WSCAD AI. Die neue Schnittstelle Automation Interface ermöglicht es erstmalig, via externer Produktkonfiguratoren wie zum Beispiel SAP, Teamcenter, ACATEC oder auch Individualentwicklungen vollständige elektrotechnische Pläne und Dokumentationen in WSCAD zu erstellen. Grundlage ist eine von der externen Anwendung erzeugte XML-Datei. Das Automation Interface wandelt die darin enthaltenen Informationen in eine für die WSCAD-Software gültige Kommandosprache um und wie von Zauberhand geführt läuft die Erstellung der Pläne.

Der gesamte Vorgang läuft als Hintergrundprozess im „Silent mode“. Die WSCAD-Software muss nicht gestartet werden. Auch der Anwender selbst muss während der Planerstellung nicht anwesend sein. Software steuert Software – ein Schritt in Richtung Industrie 4.0. Weil die Schnittstelle web-basiert ist, können auch Remote-Verbindungen zum Einsatz kommen. Auftraggeber können also „über Netz und bei Nacht“ zum Beispiel aus SAP heraus die Konstruktion eines Schaltschranks oder Änderungen in einem Stromlaufplan bei ihren Dienstleistern in deren WSCAD-System anstoßen.
Anwender kommen in den Genuss greifbarer Vorteile: mehr Transparenz im gesamten Engineering-Prozess, schnellere Angebote, kürzere Reaktionszeiten, weniger Kosten und letztlich auch die Steigerung der Kundenzufriedenheit. Ganz aktuell gibt es mit spyydmaxx von ACATEC bereits den ersten Produktkonfigurator, der das Automation Interface von WSCAD nutzt. Mit der spyydmaxx-Software entwickelt und vertreibt ACATEC eine Lösung zur Konfiguration von Maschinen und Anlagen. Bisher hauptsächlich im Bereich der Mechanik verfügbar, bildet die ACATEC-WSCAD-Lösung nun erstmals den Bereich E-Technik ab. Im Konfigurator können beispielsweise zum Motor Informationen zu Leistungsklasse, Hersteller und Art der Ansteuerung hinterlegt werden und schon erzeugt WSCAD auf Knopfdruck einen passenden Stromlaufplan oder Schaltschrankaufbau. Das Automation Interface ist ein Add-on zur WSCAD Suite und arbeitet mit allen sechs Disziplinen reibungslos zusammen: Electrical Engineering, Cabinet Engineering, P&ID, Fluid Engineering, Building Automation und Electrical Installation.

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