INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Nichts geht mehr ohne Software © VÖSI

Der VÖSI Software Day war ein Treffpunkt für einen Austausch in der Software­industrie über die Grenzen Österreichs hinaus.

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Der VÖSI Software Day war ein Treffpunkt für einen Austausch in der Software­industrie über die Grenzen Österreichs hinaus.

Redaktion 09.10.2020

Nichts geht mehr ohne Software

Unter dem Motto „Autonomous Things, Drive & Disruption” ging der bereits vierte VÖSI Software Day über die Bühne.

WIEN. „Software is the key – der Schlüssel zum Erfolg für nächste Generationen. Deswegen liegt auch ein Schwerpunkt in der Entwicklung digitaler Kompetenzen in der gesamten Bevölkerung”, betonte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck am Software Day am 29. September 2020.

„Die Krise hat uns gezeigt: Je stärker digitalisiert eine Volkswirtschaft ist, desto stärker ist sie und desto höher ist auch ihre Resilienz, ihre Widerstandskraft.” Darüber hinaus schaffe die ICT-Branche rund 20.000 neue Arbeitsplätze im Jahr.
Autonome Dinge und Objekte, ihr Einsatz, Steuerung und Monitoring sowie generell der Trend zu Automatisierung bzw. Effizienzsteigerung plus die IT-Security der Lösungen und Technologien standen im Vordergrund des Software Day. „Die Branche trotzt Corona”, betonte Peter Lieber, Präsident des VÖSI (Verband Österreichischer Software Industrie) und Eigentümer von SparxSystems Software, LieberLieber Software und 4biz consulting.
Lieber berichtete auch über den Anschluss des VÖSI an den ÖGV (Österreichischer Gewerbe­verein), als dessen Präsident er seit Juni dieses Jahres agiert.


Die Botschaft der NASA

Als Keynote-Speaker konnte ­Robert Karban (Österreicher, hat an der TU Wien studiert), CAE Software and Systems Environ­ment Chief Engineer vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA gewonnen werden, der live aus Los Angeles zugeschaltet über das Thema „Connecting the V for a Connected World” sprach.

Weitere Statements kamen von Ruth Breu, Leiterin des Instituts für Informatik der Uni Innsbruck („Digitale Transformation – The Agile Way”), und von Gerald Bast, Rektor der Universität für Angewandte Kunst („Software ohne Soft-Skills ist wie Hardware ohne Elektrizität”).
Insgesamt waren mehr als 40 Sprecher am Software Day 2020 beteiligt. Der thematische Bogen spannte sich von innovativen Ansätzen, cleveren Software-Ideen, Erfolgsmodellen, Best Practice aus Unternehmen bis zu technischer Umsetzung und angewandter IT-Forschung.
Die Special Interest Group (SIG) WomeninICT im VÖSI zeichnete für die Organisation und Abhaltung eines eigenen, nur von Sprecherinnen besetzten Panels, u.a. mit Microsoft Österreich-Chefin Dorothee Ritz, im Track Business, verantwortlich. Auch die Initiative rund um das Thema IT-Fachkräfte wurde weiterverfolgt. (pj)

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