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Noah’s Train auf Europatour © ÖBB/David Payr

Gestartet ist Noah’s Train Mitte Dezember während der Weltklima-Konferenz im polnischen Katowice.

© ÖBB/David Payr

Gestartet ist Noah’s Train Mitte Dezember während der Weltklima-Konferenz im polnischen Katowice.

Redaktion 01.02.2019

Noah’s Train auf Europatour

Der Schienengüterverkehr will das Transportwachstum managen: Nachhaltigkeit, Verkehrssicherheit und Infrastrukturkapazität.

WIEN. Ein mit Tiermotiven künstlerisch gestalteter Containerzug setzt ein starkes Signal für klimafreundlichen Gütertransport. Gestartet ist Noah’s Train Mitte Dezember während der Weltklima-Konferenz im polnischen Katowice.

Anlässlich des Halts in Wien wurde der Klimabotschafter Noah’s Train von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundesminister Norbert Hofer, ÖBB-CEO Andreas Matthä und den CEOs der Rail Freight Forward-Initiative am Westbahnhof empfangen und später auf die weitere Reise durch Europa verabschiedet.

Bahn schützt Klima

Durch Rail Freight Forward soll der Anteil der Schiene an Gütertransporten in Europa bis 2030 auf 30% steigen.

„Der Klimawandel bedroht Gesellschaft und Wirtschaft und die Zukunft unserer Kinder – wir müssen jetzt handeln und so viele Güter wie möglich weg von der Straße auf die Schiene bringen. Güterverkehr auf der Schiene spart CO2 und schützt das Klima”, erklärt Matthä. „Für diese Verkehrsverlagerung ist noch einiges zu tun: Wir brauchen faire Wettbewerbsbedingungen zwischen Schiene und Straße – zum Beispiel durch Steuervergünstigung für Bahnstrom und europaweite klare Mautregeln für Lkw-Transporte.” (pj)

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