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Probleme bei Semperit © Semperit

Sempermed: Demnächst sind weitere Änderungen im Produktionsfootprint sowie Portfolio-Entscheidungen zu erwarten.

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Sempermed: Demnächst sind weitere Änderungen im Produktionsfootprint sowie Portfolio-Entscheidungen zu erwarten.

Paul Christian Jezek 02.02.2018

Probleme bei Semperit

Dividende für 2017 entfällt voraussichtlich, Restrukturierungs- und Transformationsphase bis 2020 vonnöten.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Zusätzlich zu bereits angelaufenen Optimierungsmaßnahmen im Segment Sempermed startet Semperit nun diverse Restrukturierungsmaßnahmen bei Sempertrans und Semperform.

Im Segment Semperflex und im Mischbetrieb (Mixing) stehen die Beschleunigung der profitablen Umsetzung der unverändert erforderlichen Investitionsprojekte und des damit verbundenen organischen Wachstumskurses im Vordergrund.

Drei Jahre Umstrukturierung

Auf Basis des erwarteten negativen Ergebnisses nach Steuern für 2017 und aufgrund des Transformationsprozesses wird der Vorstand aus heutiger Sicht keine Dividende vorschlagen (Vorjahr: 0,70 € je Aktie).

„Wir haben seit dem Start des Analyseprozesses im Herbst 2017 signifikante ­Potenziale zur Ergebnisverbesserung identifiziert und leiten ab sofort entsprechende Umsetzungsmaßnahmen in die Wege”, sagt Martin Füllenbach, Vorsitzender des Vorstands der Semperit AG Holding. „Bis zum Jahr 2020 wollen wir mit einer erheblichen Restrukturierung und Komplexitätsreduktion zu neuer Stärke und Profitabilität finden.” Das verlustbringende Werk von Sempertrans in Frankreich wurde ja bereits 2017 geschlossen.

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