WIEN. „Scaling“, also Skalierbarkeit, ist der zentrale Begriff, wenn es darum geht, schnelles und sicheres Wachstum zu gewährleisten und gleichzeitig stark zu expandieren. Und genau das ist es, was refurbed, dem heimischen Vorreiter in Sachen skalierbare Kreislaufwirtschaft gelingt, wie kaum jemand anderem in Österreich. Der am schnellsten wachsende Online-Marktplatz für generalüberholte Produkte wächst mittlerweile exponentiell und expandiert aktuell in weitere 13 europäische Märkte. refurbed ist damit nun auch bei der Anzahl der Märkte der führende Online-Marktplatz für refurbished Produkte in ganz Europa. Möglich wurde dies durch das österreichische Rekord-Funding im vergangenen Jahr: refurbed sicherte sich dabei nicht nur 50 Mio. € und eine so genannte „Up Round“-Bewertung, es handelte sich dabei auch um die größte öffentlich kommunizierte Österreichs im gesamten Jahr. Dieses Kapital wird nun unter anderem für die Expansion genutzt. Der zeitgleiche Start in 13 Ländern erfolgt auf Basis einer datengetriebenen Markteintrittsstrategie mit Fokus auf Nachfrage, stabilen Angebotsstrukturen und langfristiger Wertschöpfung.
Im Zuge der aktuellen Expansionsphase startet das Wiener Scale-up nun auch in Spanien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Polen, der Slowakei, Slowenien, Kroatien, Litauen, Estland, Lettland, Bulgarien, der Schweiz und Luxemburg. Damit adressiert die Plattform künftig einen kombinierten Markt von 486 Mio. Konsumenten und ist nun in insgesamt 24 europäischen Märkten aktiv.
„Diese Expansion ist ein bewusster nächster Schritt“, so der Gründer und CEO Peter Windischhofer. „Nach Erreichen der Profitabilität und Sicherung von frischem Kapital investieren wir dort, wo wir klare Nachfrage und eine funktionierende Infrastruktur sehen. Wir skalieren dort, wo unser Modell funktioniert – und wir wissen, dass es funktioniert.“
Konsumwandel in ganz Europa
„Wir sind von Anfang an mit der Vision angetreten, den Konsum in Europa in Richtung Nachhaltigkeit zu verändern, aber mittlerweile sehen wir, dass unsere Vision Wirklichkeit wird“, so Windischhofer über die Entwicklung der letzten Jahre. „Refurbishment ist keine Nische mehr – für viele Kunden in Europa ist es die neue Normalität, erneuerte Produkte zu kaufen. Für uns war es wichtig, zu zeigen, dass Kreislaufwirtschaft profitabel und ein zirkuläres Geschäftsmodell skalierbar ist“, so Windischhofer. Mit einem Gesamtwachstum von rund 40% gegenüber dem Vorjahr und über 10 Mio. verkauften Produkten in allen Märkten werden diese Aussagen Windischhofers klar untermauert. Im österreichischen Heimatmarkt hat bereits knapp jeder zehnte Erwachsene bei refurbed eingekauft, zwei Drittel der österreichischen Kunden werden zu „Wiederholungstätern“. Dass dieser Wandel von neuer zu generalüberholten Produkten auch unserer Umwelt zugutekommt, lässt sich in vielen Zahlen belegen, die seit Jahren von Fraunhofer Austria erforscht und gemeinsam mit refurbed veröffentlicht werden. Die beeindruckendste: 445.000 t CO2 wurden durch refurbed Kunden seit der Gründung 2027 (im Vergleich zu Neukauf) eingespart.
Refurbed-Wachstumstreiber
2025 launchte refurbed ein neues Premium-Segment, das neben den bekannten Gradings „Sehr gut“ und „Gut“ auch „Exzellente“ Produkte ausweist, die nicht nur wie neu funktionieren, sondern zusätzlich auch wie neu aussehen. Dieses Segment wächst bei refurbed überproportional – um 113% bei den Bestellungen und um 90% beim Anteil am Gesamtumsatz (GMV). Bekannte Marken wie Dyson, woom, AEG oder Kärcher, die ihre eigenen Produkte refurbishen und dann über den Marktplatz von refurbed verkaufen, haben ebenfalls deutlich zum Wachstum beigetragen. Vor allem in Österreich ist die Kategorie „Health and Beauty“ stark gewachsen. Das beliebteste Produkt dieser Kategorie war der refurbished Dyson Airstrait Haarglätter.
„Die Tatsache, dass Originalhersteller ihre eigenen Produkte refurbishen und dann über uns verkaufen, zeigt, dass es sich bei Refurbishment wirklich um eine eigene Konsumkategorie handelt, die auch Markenherstellern ermöglicht, ihre Produkte zirkulärer zu behandeln. Dadurch bilden sich weitere wirtschaftliche Anreize, hochwertige und gut reparierbare Produkte zu entwerfen“, so Windischhofer über die positiven Kettenreaktionen für die Kreislaufwirtschaft.
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